
Gegen 200 Menschen haben am Samstag vor der iranischen Botschaft in Bern für den Sturz des iranischen Regimes demonstriert. „Free Iran“ war auf einem der Transparente zu lesen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.
Die steigenden Wohnungsmieten und die geopolitische Unsicherheit haben den SP-Parteitag in Biel thematisch dominiert. Die Delegierten verabschiedeten am Samstag ein Positionspapier gegen «Wuchermieten», vertagten aber die Armee-Frage.
Die Swiss fliegt wegen der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran vorerst bis am 7. März nicht mehr nach Israel. Weil zahlreiche Lufträume geschlossen sind, annullierte die Schweizer Fluggesellschaft auch die Flüge vom Samstag und Sonntag nach Dubai.
Das Schweizer Aussendepartement hat sich in einer Stellungnahme «zutiefst besorgt» gezeigt über die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran. Es forderte die Parteien zur Einhaltung des Völkerrechts auf.
Die Schweiz hat die Anzahl des in der Botschaft im Iran arbeitenden Personals bereits in den letzten Tagen leicht reduziert. Die Vertretung bleibt aber in Betrieb.
Die Schweizerische Nationalbibliothek hat die Marke von 15 Millionen digitalisierten Zeitungsseiten überschritten. Dieses Archiv, das die Schweizer Gesellschaft im Wandel der Zeit widerspiegelt, kann online frei eingesehen werden.
Nach der Eskalation in Nahost in der Nacht auf Samstag rät der Bund von Reisen nach Israel ab. Für den Iran gilt derselbe Hinweis bereits seit einiger Zeit.
In Schweizer Rechenzentren und Serverräumen besteht ein Energieeffizienz-Potenzial von 46 Prozent, wenn Technik und Betrieb systematisch optimiert werden.
Die UBS will an ihrem CEO Sergio Ermotti festhalten. Der Tessiner soll nach der CS-Integration auch die Regulierungsfrage definitiv klären.
Die Schweiz diskutiert über zusätzliche Milliarden für Armee und AHV. Doch ein Grossteil will keine Erhöhung der Mehrwertsteuer.
Die Finma fordert von der UBS eine bessere Absicherung für die ausländischen Tochterfirmen. Alles über das Eigenkapital von Banken in fünf Punkten.
Die Finma fordert von der UBS eine bessere Absicherung für die ausländischen Tochterfirmen. Alles über das Eigenkapital von Banken in fünf Punkten.
Der Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit, nachdem Netflix aus dem Bieterstreit ausgestiegen war.
Bundespräsident Guy Parmelin hat am Freitag am Treffen mit den Wirtschaftsministern der deutschsprachigen Länder in Zürich die Bedeutung der Zusammenarbeit betont. Ziel sei der Abbau von Handelshemmnissen im europäischen Binnenmarkt.
Nach dem Konkurs vor rund zehn Jahren ist die Schweizer Kult-Marke Switcher wieder quicklebendig – und nun auf Wachstumskurs.
An exklusiver Adresse in der Zürcher Bahnhofstrasse eröffnet Decathlon nächste Woche einen Laden. Im Modissa-Haus hat er Besonderes vor.
Der weltgrösste Chemiekonzern BASF drückt beim Sparkurs aufs Tempo. Bis Ende letzten Jahres sei eine jährliche Kostensenkung von 1,7 Milliarden Euro erreicht worden, berichtete Finanzchef Dirk Elvermann am Freitag. Damit werde das Ziel um 100 Millionen übertroffen.
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Anklage gegen einen ehemaligen SBB-Mitarbeiter und vier weitere Personen erhoben. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, sollen sie die SBB um über fünf Millionen Franken betrogen haben.
Die British-Airways-Muttergesellschaft IAG hat im letzten Jahr deutlich zugelegt. Obwohl die Zahl der Fluggäste leicht sank, legte der operative Gewinn vor Sondereffekten dank höherer Erlöse und gesunkener Spritkosten um 13 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zu.
Beim angeblichen Drohenenvorfall über Schaltanlagen der Stromnetzbetreiberin Swissgrid im Oktober in Laufenburg AG gibt es Entwarnung. Laut Swissgrid sind es bewilligte Inspektionsflüge eines Dienstleisters gewesen.

Breitling leidet unter der Flaute im Luxussegment. Dennoch trimmen die Eigentümer einen der letzten grossen unabhängigen Schweizer Uhrenhersteller fit für die Börse.
Als Vergeltung für den Angriff auf Teheran könnte Iran nun die Strasse von Hormuz schliessen. Das würde auch die Exporte anderer Länder wie Saudiarabien beeinträchtigen. China war bislang der wichtigste Absatzmarkt für iranisches Erdöl.
Präsident Trump hat es Regierungsbehörden mit unverzüglicher Wirkung untersagt, Anthropics Produkte zu verwenden. Das Pentagon bekommt eine Übergangszeit von sechs Monaten. Alle Augen sind nun auf Open AI und Google gerichtet.
Die Zementriesen Holcim und Heidelberg Materials müssen für die Verschmutzung mit CO2 zahlen – aber vielleicht weniger als gedacht. Gerade das verschreckt Investoren.
Der Geldanlage-Experte analysiert den KI-Boom, verrät seine Erwartungen für das Aktienjahr 2026 und erklärt, vor welchem Markt sich sogar US-Präsident Donald Trump fürchten muss.
Die UBS zögert die Ablösung des Konzernchefs Sergio Ermotti hinaus. Nachdem die operative Integration der Credit Suisse nahezu abgeschlossen ist, soll er für die Grossbank auch den Kampf mit dem Bund gegen eine schärfere Regulierung bis zum Ende austragen.
Deutschland will sich in der EU für die Schweiz starkmachen. Schweizer Firmen sollen bei europäischen Staatsaufträgen weiterhin berücksichtigt werden. Doch die Rückendeckung des nördlichen Nachbarn reicht nicht.
Viele Anleger kaufen Swiss-Re-Aktien wegen der verlässlichen Ausschüttungen. Die Konzernführung will die Dividende durch gute Geschäfte sichern – und den lange als etwas behäbig geltenden Rückversicherer agiler machen.
Die neusten Meldungen aus der Wirtschaft.
Bei seinem Peking-Besuch hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zahlreiche Klagepunkte vorgebracht. Diese sind nicht unberechtigt, aber etwas wohlfeil. Manche deutschen Firmen haben sich in China sehr kurzsichtig verhalten und Trends verschlafen.
Strenge Geldwäschereivorgaben verunmöglichen es Schweizer Firmen, einen Franken-Stablecoin zu lancieren. Nun bringt ein deutsches Unternehmen einen digitalen Franken auf den Markt – gestützt auf EU-Recht.
Der Streaming-Gigant verzichtet darauf, sein Angebot weiter zu erhöhen. Damit dürfte einer der traditionsreichsten Medienkonzerne Hollywoods an Paramount Skydance gehen.
Zwischen Bergdorf und Börsenkonzern: Ignaz «Igi» Zopp ist der Übersetzer von Andermatt. Ein Porträt
Sie können vor Bluthochdruck warnen oder Vorhofflimmern entdecken: Smartwatches mutieren zunehmend zu Gesundheitsberatern. Doch wie verlässlich sind die so generierten Daten?
Philipp Lehner schwört auf analoge Zeitplanung. Nun soll sein ganzer Betrieb mit 24 000 Mitarbeitern mitziehen. Über eine inspirierende Absage an den Zeitgeist.
Yaël Meier war der Shootingstar der Generation Z, heute führt sie ein Unternehmen mit 33 Angestellten. Sie hat alles: Erfolg, Bekanntheit und jede Menge Kritiker. Warum eigentlich? Das grosse Interview.
Helene Budliger Artieda verrät, wie die Zusammenarbeit mit den Unternehmern lief, die bei Donald Trump vorgesprochen haben. Sie sagt, was das Abkommen tatsächlich bedeutet – und wie es jetzt weitergeht.
Die Amerikaner dominieren das globale Investment Banking, nun wollen sie die Vermögensverwaltung erobern, auch in der Schweiz. Was die Wall-Street-Banker besser machen als die Schweizer Bankiers. Eine Innenansicht.
Michael Trautmann ist ein nach aussen erfolgreicher Unternehmer, Coach – und landete trotz allem im Burnout. Bei der Arbeit macht er heute einiges anders.
Hamburgs Umweltaktivisten ist ein Coup gelungen: Deutschlands grösste Industriestadt darf ab 2040 kein CO2 mehr ausstossen. Unternehmer suchen verzweifelt nach Auswegen – und denken über das Undenkbare nach.
Mit dem Tariftreuegesetz will die Bundesregierung die Tarifbindung der Unternehmen stärken und für faire Wettbewerbsbedingungen bei öffentlichen Aufträgen sorgen. Die Wirtschaftsverbände kritisieren die wachsende Bürokratie. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Gesetz.
Die Schweizer Uhrenindustrie verkauft weniger, Umsatz und Gewinn konzentrieren sich auf wenige Namen. Rolex profitiert besonders. Das hat mit einem Faktor zu tun, der lange unterschätzt wurde.
Ein runder Tisch unter der Leitung des Bundes soll aussergerichtliche Lösungen nach der Brandkatastrophe ermöglichen. Die Haftungsfrage ist indessen weiter unklar. Versicherer berufen sich auf gesetzliche Vorgaben.
Aus Sicht der Initianten dient der geforderte Klimafonds der Zukunftssicherung – was eine «Finanzierung» über Schulden rechtfertige. Mit dieser Logik könnte man die Schuldenbremse gleich ganz abschaffen.
Die Vereinigten Staaten erklären die Mbaer Merchant Bank des Gründers Mike Bär zum Geldwäschereirisiko. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) entsendet einen Prüfbeauftragten in die Bank.
Oliver Bäte, Vorstandschef des Allianz-Konzerns, über unbezahlbare Versicherungen, die Angst vor künstlicher Intelligenz als Jobkiller und die wichtigste Reform für den Standort Deutschland.
Ein aktivistischer Investor drängt auf Veränderungen im Verwaltungsrat der Swatch Group. Nun präsentiert der von der Familie Hayek kontrollierte Konzern mit Andreas Rickenbacher einen ersten Kandidaten. Weitere dürften folgen.
Das von Nick Hayek geführte Unternehmen hat 2025 weniger Umsatz erzielt und kaum noch Gewinn gemacht. Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen einer Erholung – die Börse reagiert mit einem Kurssprung.
Der amerikanische Investor Steven Wood erhöht den Druck auf die Swatch Group. Mit einem neuen Vorstoss greift er die Machtstruktur des Konzerns frontal an.
Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour meidet Öffentlichkeit und Lärm. Das gehört zum Jobprofil. Nun ist ausgerechnet eine seiner Uhren zum Symbol des Zoll-Deals zwischen der Schweiz und den USA geworden.
Rolex war einst eine Marke unter vielen – bis sie sich neu erfand. Pierre-Yves Donzé zeigt, wie die diskrete Genfer Manufaktur zur führenden Kraft der Schweizer Uhrenwelt wurde. Und warum ihr Mythos auf einem heiklen Gleichgewicht beruht.
Das Regime bereitet sich seit der Revolution 1979 auf einen Grossangriff vor. Am Samstag hat er begonnen. Die Antwort erfolgte zunächst mit ballistischen Raketen. Die nächste Stufe des Widerstands dürfte asymmetrisch erfolgen: vielleicht mit einer Blockade der Strasse von Hormuz.
Szenarien treten mitunter schneller ein als gedacht. Peter A. Fischer, Georg Häsler und Beirut-Korrespondent Daniel Böhm diskutieren am Vorabend des Iran-Angriffes dessen mögliche geopolitischen Folgen.
Daniel Kokotajlo setzte zwei Millionen Dollar aufs Spiel, um offen über seine Zeit im KI-Startup Open AI zu sprechen. Jetzt denkt er für ein Nonprofit-Institut über die Zukunft von KI nach. Und die macht ihm Sorgen – umso mehr unter der Trump-Regierung.
Der Ukraine-Krieg war die eine Disruption, die Wiederwahl Donald Trumps die andere: In der Weltpolitik werden zurzeit die Karten neu gemischt. Dabei lässt sich keineswegs sagen, der Abstieg des Westens sei besiegelt. Die «Achse der Autoritären» kommt nicht vom Fleck.
Richard Nixon bezeichnete den Drogenmissbrauch als «Feind Nummer 1» - das war 1971. Heute bekämpft Donald Trump die Kartelle wie Terrororganisationen. Über einen amerikanischen Krieg, der nicht enden will.
Die kleine Insel im Nordatlantik ist geopolitisch wichtig für Europa, die USA und Russland. Jetzt lassen die Drohgebärden aus Washington Island und die EU näher rücken.
Islamabad wirft den Taliban vor, nichts gegen die Präsenz pakistanischer Terroristen in Afghanistan zu unternehmen. Nach Monaten relativer Ruhe ist der Konflikt eskaliert. Die Rede ist von Hunderten Toten.
Die Trump-Regierung will das kommunistische Regime in Kuba mit wirtschaftlichem Druck zu Fall bringen. Doch eine blutige Schiesserei vor der Küste der karibischen Insel zeigt: Militante Exilkubaner in Florida glauben nicht an einen friedlichen Regime-Change.