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Samstag, 26. September 2026 06:50:42 Technik News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Microsoft-Mitgründer Bill Gates schlägt in der Debatte um Künstliche Intelligenz (KI) drastische Töne an und warnt vor katastrophalen globalen Risiken. In einem aktuellen Interview mit dem US-Sender NBC erklärte der Tech-Pionier, dass KI in den Händen böswilliger Akteure die gefährlichste Technologie der Menschheitsgeschichte darstellt und im schlimmsten Fall bis zu eine Milliarde Todesfälle verursachen könnte.

Die Schweiz ist eine echte Deep-Tech-Hochburg: Enorm hohe 63 Prozent des Schweizer Risikokapitals fliessen in forschungsintensive Technologien wie Robotik, KI oder Photonik. Doch nach der ersten Finanzierung und dem Bau des Prototyps folgt oft die härteste Phase, nämlich wenn es darum geht, den Sprung zur industriellen Anwendung zu schaffen, wenn teures Engineering-Know-how und High-End-Infrastruktur im eigenen Team noch fehlen.

Die Zukunft des autonomen Fahrens findet ab sofort nicht mehr nur in San Francisco oder Shenzhen statt, sondern auch in der Schweizer Agglomeration. Am 28. September fällt nämlich im zürcherischen Furttal der Startschuss für den öffentlichen Passagierbetrieb des Pilotprojekts "Iamo" (intelligente automatisierte Mobilität). Damit können Einwohner:innen erstmals in der Schweiz selbstfahrende Autos im regulären Strassenverkehr per App buchen und nutzen.

Dass der immense Energiehunger moderner Künstlicher Intelligenz die weltweiten Stromnetze an ihre Grenzen bringt, ist kein Geheimnis mehr. Doch Google hat nun einen ziemlich abgefahrenen Lösungsansatz parat: Wenn auf der Erde der Platz und der Strom knapp werden, verlagert man die Rechenzentren eben kurzerhand in den Weltraum. Unter dem Codenamen Project Suncatcher schickt der Tech-Riese daher am 1. Oktober erstmals eigene KI-Prozessoren testweise in die Erdumlaufbahn.

Die Schweizer Verbindungsspezialistin Huber+Suhner geht strategisch in die Software-Offensive: Das Herisauer Traditionsunternehmen übernimmt das Connected-Intelligence-Geschäft des britischen Konnektivitätsanbieters Motion Applied. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Konsolidierung im Transportmarkt wirkt, ist beim genaueren Hinsehen ein Schachzug in Richtung vollintegrierter End-to-End-Systeme.

Viele kleine und mittlere Schweizer Unternehmen (KMUs) sind noch nicht in den Zug Richtung KI-Zeitalter eingestiegen. Dies belegt die neue Studie "KMU Digital Pulse 2026" von Localsearch (Swisscom Directories) und der Hochschule Luzern (HSLU). Die KMUs erkennen zwar demnach das Potenzial von KI im Marketing, doch die meisten Unternehmen haben beim Einsatz deutlichen Nachholbedarf. beim Einsatz deutlichen Nachholbedarf.

Am Donnerstag, 5. November 2026, verwandelt sich das Mövenpick Hotel Regensdorf ZH wieder in den Hotspot der Schweizer ICT-Branche. Das Studerus Technology Forum (TEFO 26) geht in seine 16. Runde und bringt über 400 IT-Profis, CIOs und Fachhändler zusammen. Wer tiefgreifendes Praxiswissen sucht, sollte sich diesen Termin rot im Kalender anstreichen.

Die Schweizer Tech- und IT-Szene darf sich über hochqualifizierten Zuwachs freuen: 233 Studierende des Departements Technik und Informatik der Berner Fachhochschule (BFH) haben 2026 erfolgreich ihre Diplome erhalten. An der Diplomfeier vom vergangenen Freitag wurden 213 Bachelor- und 20 Master-Abschlüsse übergeben. Die Absolventinnen und Absolventen bringen frische Innovationskraft direkt aus der Forschung in die Praxis.

Ein Raketenstart ist nichts für empfindliche Elektronik. Trotzdem müssen Satelliten die Schwingungen beim Launch unbeschadet überstehen. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Raumfahrt-Unternehmen "Beyond Gravity" haben Empa-Forschende eine Lösung entwickelt, wie man gefährliche Vibrationen "entschärfen" kann.

Eine ziel- und wirkungsorientierte Steuerung bei wichtigen Digitalprogrammen in Deutschland ist zwar in Ansätzen erkennbar, aber noch nicht konsequent umgesetzt. Dies zeigt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag der Agora Digitale Transformation.