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Mittwoch, 16. September 2026 09:30:44 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Welche IT-Prioritäten stehen 2027 auf der Agenda Schweizer Unternehmen, welche Rolle spielt KI und wo liegen die grössten Herausforderungen? Netzwoche und ICTjournal befragen dazu CIOs sowie IT- und Digitalverantwortliche. Die Umfrage läuft bis Mittwoch, 4. November 2026.

Die Zahl der Cyberangriffe auf Schweizer Unternehmen hat im August 2026 gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent zugenommen. Gleichzeitig verzeichnet Check Point weltweit einen markanten Anstieg bei Ransomware-Angriffen und Phishing-Mails. Die Nutzung von generativer KI wächst weiter, während der Anteil riskanter Prompts auf den tiefsten Stand seit Monaten sinkt.

ICT-Berufsbildung Schweiz zeichnet 237 neue ICT-Fachkräfte mit einem eidgenössischen Titel aus. Ab Oktober 2026 dürfen auch frühere Absolventinnen und Absolventen den Titelzusatz "Professional Bachelor" oder "Professional Master" führen.

Nvidia-CEO Jensen Huang erwartet, dass jedes Unternehmen zu einem "Agentic Enterprise" wird. Im Gespräch mit Salesforce-Gründer und -CEO Marc Benioff erläutert der Nvidia-CEO die Rolle offener Modelle, spricht über Sicherheit und warnt davor, bei KI zurückzubleiben.

An seiner Hausmesse Dreamforce in San Francisco präsentiert Salesforce seine neue Plattform namens AI-Force. Diese KI-basierte Benutzeroberfläche bezeichnet CEO Marc Benioff eine eigentliche Interface-Revolution. Unternehmensdaten, Geschäftslogik und KI-Agenten sollen künftig über dynamische Oberflächen zusammenfinden.

Das CSEM hat Matthias Peterhans als neuen Vice President Medtech berufen. Er übernimmt die Position von Jens Krauss, der den Bereich digitale Gesundheit drei Jahrzehnte lang geprägt hat. Die Einarbeitungsphase beginnt am 1. November 2026; im Sommer 2027 soll Peterhans die Funktion vollständig übernehmen.

Nun tritt auch der Kanton Graubünden der Vereinbarung "justitia.swiss" bei, die Teil des Digitalisierungsprojekts Justitia 4.0 ist. Damit haben ihr mittlerweile 11 Kantone zugestimmt. Für die Gründung der öffentlich-rechtlichen Körperschaft braucht es die Zustimmung des Bundes und von mindestens 18 Kantonen.

Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit sind Kerneigenschaften, doch positive Erfahrungen sind essenziell für unser Vertrauen in KI. Obwohl Vertrauen für viele Menschen etwas Abstraktes ist, stehen uns zahlreiche Methoden zur Verfügung, um vertrauenswürdige KI zu entwickeln und zu überprüfen.

Axelion eröffnet in Chur einen neuen Standort. Marc Pernollet übernimmt die Rolle als Accountmanager und Standortverantwortlicher. Damit stärkt der IT-Dienstleister für Gesundheitsorganisationen seine Präsenz in der Südostschweiz.

Die Zürcher Justiz hat einen Ransomware-Entwickler zu 12 Jahren und 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht sieht den 52-Jährigen als zentrale Figur hinter Angriffen auf Unternehmen wie Stadler Rail, Meier Tobler und Crealogix.

Salt untersucht aktuell einen potenziellen Sicherheitsvorfall, bei dem wahrscheinlich Kundendaten abgeflossen sind. Es sollen jedoch nur periphere Systeme betroffen sein, nicht die Kernsysteme des Telkos. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass keine sensiblen Informationen wie Passwörter oder Bankdaten geleakt wurden.

Mit dem KI-Boom etabliert sich auch eine neue Marketingdisziplin, die Generative Engine Optimization (GEO). Viele Schweizer Onlinehändler kümmern sich um die KI-Transformation. Die neue Technologie ist für viele herausfordernd, jedoch nicht die grösste Sorge.

Mit gestohlenen Zugangsdaten und missbrauchten Gratisguthaben verschaffen sich Cyberkriminelle Zugang zu KI-Modellen zu stark reduzierten Preisen. Gemäss einer Okta-Studie nutzen sie gestohlene Sitzungstoken, API-Schlüssel und gefälschte Konten für Testversionen - so entsteht eine Art Schwarzmarkt für den Zugriff auf KI-Modelle.

Revolut hat versehentlich Kundendaten an einen Angreifer übermittelt, der sich als Regierungsbehörde ausgab. Betroffen sind unter anderem Kontakt- und Finanzinformationen sowie Kopien von Pässen oder Führerausweisen und Selfies zur Identitätsprüfung.

Die Anmeldefrist für Best of Swiss Apps 2026 ist vorbei und 145 Einreichungen stellen sich nun dem Urteil der Jury. Am 28. September fällt diese die Entscheidung, welche Apps es auf die Shortlist schaffen.

Der Bundesrat will das elektronische Patientendossier überarbeiten und umbenennen. Der Nationalrat nahm den entsprechenden Gesetzesvorschlag mit ein paar Änderungen an. So will er den Open-Source-Grundsatz für Software im Gesetz verankern.

Die Digitale Gesellschaft ist unzufrieden mit dem Gesetzesvorschlag für das elektronische Gesundheitsdossier. Der Verein bemängelt die definierte Sicherheitsarchitektur. Er fordert dezentrale Datenspeicherung mit echter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Nach mehreren Sicherheitsvorfällen in Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz zeigen sich die Chefs von OpenAI und Anthropic besorgt. Sie plädieren für langsamere Innovation zugunsten von höherer Sicherheit.

Schweizer Unternehmen sind 2026 nach Ransomwareangriffen deutlich häufiger von Datenverschlüsselung betroffen als im Vorjahr. Auch die Kosten für Wiederherstellung und Lösegeld sind gestiegen. Zudem berichten IT-Arbeitende von mehr Druck angesichts drohender künftiger Angriffe.

Nvidia und Palantir haben gemeinsam einen KI-Stack entwickelt, der die Organisation von Lieferketten optimieren soll. Er kombiniert die "Nemotron"-KI-Modelle von Nvidia mit den KI-Plattformen von Palantir. Als erstes will Nvidia selbst seine Lieferkette mit dem KI-Stack ausrüsten.