
Das schweizerische Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat die neue bundesweite Ausschreibung "Professional Services Public Cloud" auf der Publikationsplattform Simap veröffentlicht. Die Ausschreibung soll Leistungen der bestehenden Rahmenverträge "Public Clouds Bund" ergänzen, die die Bundeskanzlei im September 2025 um fünf Jahre bis 2031 verlängert hat. Der Bezug ist bis Ende 2031 befristet. Insgesamt werden Leistungen im Gesamtwert von 130 Millionen Franken zum optionalen Bezug ausgeschrieben.
In Stans und Buochs sind jetzt mit jeweils 500 Verbindungen die ersten aktiven Anschlüsse im Nidwaldner Glasfasernetz zur Vermarktung freigegeben worden. Somit profitiert der erste Bevölkerungsteil des Kantons von einem neuen FTTH-Zugang. Das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) ist als lokal verankertes Unternehmen Bauherrin.
Die im Wirtschaftsverband Suissedigital zusammengeschlossenenn Schweizer Kabelnetzbetreiber haben im vergangenen Jahr im Bereich Mobilfunk Abonnenten dazugewonnen, in den Segmenten TV und Internet musste sie Rückgänge zur Kenntnis nehmen
Mit dem Zahlenwerk für das erste Quartal dieses Jahres hat der US-IT-Dienstleistungsriese IBM die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch Gewinn übertroffen. Dennoch tauchte der Aktienkurs zunächst um 7 Prozent ab, da sich die Anleger aufgrund der grossen KI-Konkurrenz und steigenden Kosten besorgt über die Nachhaltigkeit des Wachstums im Softwaresegment zeigen.
Der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) hat starke Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und damit die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutlich übertroffen. So stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 19 Prozent auf 4,83 Milliarden US-Dollar.
Tesla wird offiziell der erste grosse externe Grosskunde für die neue Chiptechnologie von Intel, die auf dem sogenannten "14A-Verfahren" beruht, mit dem Intel mit Herstellern wie TSMC in Konkurrenz tritt. Tesla-Chef Elon Musk gab bekannt, dass Tesla diese Technologie für sein ehrgeiziges "Terafab"-Projekt in Austin, Texas, nutzen werde.
Der von Sony AI entwickelte Roboter Ace in der Lage, Amateur-Tischtennisspieler auf Elite-Niveau zu schlagen. Er hat gemäss einer im Fachjournal "Nature" veröffentlichten Studie in jüngster Zeit aber auch Siege gegen echte Profis errungen.
Nach einer Testphase von 18 Monaten hat Googles-Videotochter Youtube ihr Identitäts-Tool "Likeness Detection" zur Erkennung von Deepfakes einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, dass Nutzer ihre Identität vor illegalen KI-Nachbildungen schützen können.
Die auf die Automatisierung digitaler Workflows fokussierte Servicenow hat die Übernahme des Cybersicherheits-Spezialisten Armis offiziell zum Abschluss gebracht. Es handelt sich dabei um den grössten Zukauf in der Geschichte des im kalifornischen Santa Clara domizilierten Softwareriesen. Servicenow blätterte dafür rund 7,75 Milliarden US-Dollar in bar auf den Tisch.
Die dialogorientierte Künstliche Intelligenz (KI) "Kai" hilft Studenten, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben - und das besser als eine Gruppentherapie. Diese Erkenntnis haben Psychologen der Reichman University und der Hebräischen Universität Jerusalem gewonnen.

In mehreren Prozessoren aus Qualcomms Snapdragon-Reihe klafft eine Sicherheitslücke. Die Chips stecken unter anderem in Handys, Tablets, Fahrzeugen und IoT-Geräten. Durch die Schwachstelle könnte ein Angreifer mit physischen Zugriff etwa unbemerkt Daten abgreifen
Forschende von Sony AI haben einen Roboter gebaut, der Tischtennis auf Expertenniveau spielen kann. Es soll das erste Mal sein, dass ein Roboter in einer physischen Sportart mit menschlichen Profis mithält.
Unter dem Namen "Sovereign Critical Infrastructure" bietet Cisco verschiedene Lösungen an, die in isolierten Umgebungen betrieben werden können. Damit sollen Unternehmen und Behörden Anforderungen nach digitaler Souveränität erfüllen können. Cisco lanciert die Lösungen neu in der EMEA-Region.
Der Nachrichtendienst des Bundes muss der Digitalen Gesellschaft zumindest einen Teil seiner Rechtsgrundlagenanalyse zum Einsatz einer Gesichtserkennungssoftware zugänglich machen. Im Falle des Bearbeitungsreglements folgte das Bundesverwaltungsgericht jedoch dem Nachrichtendienst.
Die Verbandsmitglieder von Suissedigital blicken auf ein positives Geschäftsjahr 2025 zurück: Steigende Abozahlen, neue Projekte und hohe Investitionen. Auch das neu lancierte ICT-Portal für KMUs und die Cybersecurity-Tests erwiesen sich laut dem Verband als wichtiger Beitrag zur Digitalisierung und Sicherheit im Cyberraum.
Eine Gruppe von Unbefugten hat sich Zugang zu Claude Mythos verschafft. Das KI-Modell von Anthropic, das Schwachstellen in Software finden soll, steht aktuell nur ausgewählten Unternehmen zur Verfügung. Mozilla etwa konnte mit Mythos 271 Sicherheitslücken in Firefox schliessen.
Erste Experimente mit KI sind schnell aufgesetzt; daraus produktive Anwendungen für das ganze Unternehmen zu machen, ist jedoch sehr viel schwieriger. In einem gemeinsamen Webinar zeigten Netzmedien, Dell Technologies und NVIDIA, wie man KI nachhaltig skaliert.
OpenAI stellt Workspace Agents in ChatGPT vor. Arbeitsteams können diese KI-Agenten innerhalb kurzer Zeit erstellen und sie toolübergreifend Aufgaben erledigen oder ergänzende Tätigkeiten ausführen lassen.
Der Schweizer Baustoffgrosshändler Sabag ernennt Reto Joller zum Chief Digital Officer. Gleichzeitig übernimmt er die Leitung der Geschäftseinheit "Business Transformation" der neuen Tochtergesellschaft Sabag Service. Diese soll die Dienstleistungen des Bieler Familienunternehmens bündeln.
Temenos weist in allen Hauptmetriken wachsende Zahlen auf. Dies zeigt ein Bericht des Unternehmens zum ersten Quartal 2026. Zudem gibt der Softwareentwickler die Ernennung von Daniel Schmucki zum Chief Financial Officer bekannt.
Ontinue beruft mit Moritz Mann seinen neuen CEO. Der bisherige Strategie-Chef übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgaben vom bisherigen CEO Geoff Haydon, der das Unternehmen Richtung Commvault verlassen hat.
Mit einem Ja-Anteil von 50,39 Prozent hat das Schweizer Stimmvolk die neue E-ID äusserst knapp angenommen. Mit Beschwerden in Zusammenhang mit der Vorlage gelangten Gegner bis vor Bundesgericht. Dieses lehnte die Einsprachen ab – oder trat gar nicht erst darauf ein.
OpenAI verpasst seinem Bildgenerierungsmodell ein Upgrade. ChatGPT Images 2.0 soll schneller, kreativer und bei Details präziser sein. Doch der KI-Entwickler sieht für sein Modell noch mehr Raum nach oben.
Der Nachrichtendienst des Bundes soll gewalttätigen Extremismus früher erkennen und bekämpfen können. Während die Digitale Gesellschaft den Bundesrat für das überarbeitete Gesetz kritisiert, unterstützt die Nationalratskommission den Vorschlag - zumindest grundsätzlich.
Peoplefone lanciert "Peoplefone vPBX", eine Cloud-Telefonie-Plattform für KMUs. Damit entwickelt der Telefonie-Provider sein bisheriges Angebot "Peoplefone Hosted" mit Leistungsoptimierungen und Automatisierungen weiter.
Im Dark Web wimmelt es von Kriminellen, die ergaunerte Daten zum Kauf anbieten. Laut NordVPN kosten Schweizer Zahlkarten zwischen 1 und 40 US-Dollar. Besonders viel Geld fordern Kriminelle für Coinbase-Konten.
SAP Schweiz hat einen neuen Chief Growth Officer: Das Unternehmen beruft Alexander Fleischer mit der neu geschaffenen Funktion in die Geschäftsleitung. Damit verantwortet er die Bereiche Customer Advisory, Geschäftsentwicklung, Mittelstandsvertrieb, Partnergeschäft und Partnermanagement des Schweizer Geschäfts.
Das Crypto Valley schlägt einen neuen Kurs ein. Laut einem aktuellen Bericht von Crypto Valley Venture Capital wendet sich das Schweizer Blockchain-Ökosystem allmählich von spekulativen Anwendungen ab. Stattdessen konzentriert es sich auf technologische Infrastrukturen.
Adobe erweitert seine Plattform "CX Enterprise" und baut dafür das Partner-Ökosystem mit Technologieunternehmen, Agenturen und Systemintegratoren aus. Die Plattform soll die Verwaltung des gesamten Kundenlebenszyklus vereinfachen und die parallele Nutzung verschiedener KI-Agenten ermöglichen.
Commvault erweitert seine Datenresilienz-Plattform Flex. Neu lassen sich Storage- und Cybersecurity-Lösungen von Hitachi Vantara und Netapp integrieren.