
Die neuesten Meldungen aus der Schweiz.
Das Spital Sitten hat rechtlich alles korrekt gemacht, als es Rechnungen für italienische Brandopfer von Crans-Montana nach Rom schickte. Doch für Italiens Botschafter handelte das Spital zu bürokratisch. Andere Kliniken waren diplomatischer.
Bevor eine neue Verordnung überhaupt in Kraft ist, will sie die EU-Kommission schon abändern. Dahinter steckt Schweizer Lobbying in Brüssel – und die Macht des grenzüberschreitenden Alltags.
In Grindelwald, Luzern oder Iseltwald wächst der Dichtestress. An Spitzentagen wird es der Bevölkerung in den Feriendestinationen zu viel. Jetzt gibt es Widerstand.
Der Nationalrat will bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Spitälern und Heimen weniger weit gehen als der Bundesrat – aus Rücksicht auf die Prämien- und Steuerzahler. Die Linke protestiert.
16 Jahre lang hat der Nidwaldner SVP-Regierungsrat Res Schmid gegen eine ideologisierte Schule gekämpft. Nun tritt er zurück – und rechnet nochmals ab. Ein Gespräch.
Der Wegfall der engen Zusammenarbeit mit der EU wäre verheerend, sagt der Justizminister. Den absoluten Bevölkerungsdeckel für die Schweiz bezeichnet er als ein unglaubliches Experiment.
Die tamilischen Hindus suchen in der Schweiz verzweifelt nach Orten, an denen sie Religion, Herkunft und Kultur zelebrieren können. Doch gibt es im Land überhaupt Platz für diese unauffällige Gemeinschaft?
Sie waren Verbündete, jetzt gehen sie aufeinander los: der Sarco-Erfinder Philip Nitschke und der Pegasos-Chef Ruedi Habegger. Es geht um Verrat und Rache.
Im Gespräch kritisiert der Sozialdemokrat seine Partei für ihren Hypermoralismus bei der Zuwanderung – und äussert Verständnis für jene, die Ja sagen werden zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative.
Auf den Spuren eines verschwiegenen Netzwerks von Regimeunterstützern, das seit dem Irankrieg stärker in den Fokus der Sicherheitsbehörden geraten ist.
Zahlen des Bundes zeigen: Knapp die Hälfte haben Stellen, die aber oft «prekär» sind. Vor allem Frauen und Junge arbeiten seltener. In der Westschweiz sind die Werte besonders tief.
Schwere Gewalttaten haben erneut zugenommen – und dies, obwohl die Kriminalität insgesamt erstmals wieder gesunken ist. Das zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik.
Davos und Fribourg-Gottéron spielen diese Woche um die Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Der HC Fribourg-Gottéron ist das letzte Band, das die alte Unterstadt mit der neuen Elite verknüpft.
Bei einer internationalen Aktion gegen die organisierte Kriminalität hat die Bundesanwaltschaft sechs Personen verhaftet, darunter ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Polizei (Fedpol).
Die beiden Basel erhalten weder einen zweiten Sitz im Ständerat noch eine ganze Stimme beim Ständemehr. Gerhard Pfister, Wortführer der Mehrheit, sprach von einem «Perpetuum mobile der Vergeblichkeit». Er kann froh sein, dass er Zuger ist.
Am Montag hat in Bellinzona der bisher grösste Geldwäscheprozess der Schweiz begonnen. Am Dienstag stellt das Bundesstrafgericht das Verfahren wieder ein – wegen der fehlenden Hauptangeklagten aus Usbekistan. Wer und wo ist Gulnara Karimowa?
Beim drohenden Konflikt zwischen Bern und Brüssel geht es um viel Geld. Vor allem aber eignet er sich perfekt, um die Vor- und Nachteile der neuen Bilateralen zu analysieren.
Die Westschweizer Kantone sehen durch die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» den Wohlstand des Landes gefährdet. Sie stellen sich entschieden gegen die SVP-Vorlage.
Das VBS beschwichtigt, die Anwohner warnen: Der neue Kampfjet könnte im engen Tal deutlich mehr Lärm verursachen als berechnet. Nun fordern Kritiker Transparenz und Messungen.
Nach acht Jahren gibt Jenny das Gemeindepräsidium des Nobelorts ab. Eine Begegnung am Sechseläuten.
Kein anderes Departement wurde seit 1990 so systematisch benachteiligt wie das VBS. Die kumulative Investitionslücke beträgt 150 Milliarden Franken. Statt die Gewichte im eigenen Haushalt zu verschieben – was seine ureigenste Aufgabe wäre –, schiebt der Bundesrat eine Mehrwertsteuererhöhung vors Volk.
Die Thurgauer Firma baut neue Fabriken im nahen Ausland anstatt in der Schweiz. Europäische Nato-Länder wollen schon heute frei über Schweizer Rüstungsmaterial verfügen. Mowag hofft auf die Lockerung der Exportregeln.
Im Kandertal liegt die Munition teilweise tiefer im Boden als zunächst angenommen, wie ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zeigt. Die Politik will nochmals über die Kosten einer Räumung des ehemaligen Munitionslagers diskutieren.
Knapp hundert Tage im Amt, zeichnet Benedikt Roos ein nüchternes Lagebild: Die Bedrohung wächst, die Mittel der Armee sind knapp. Die Schweiz dürfe sich nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Der Bundesrat, die Kantone, die Wirtschaft und die Gewerkschaften haben die Kampagne gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP eröffnet. Ein zentraler Punkt bleibt ungeklärt.
Die Alt-Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin debattieren in alter Schärfe über die neuen bilateralen Abkommen. Ob diese zum EU-Beitritt führen oder ihn verhindern, ist nur eine von vielen Streitfragen.
Die wichtigsten Fragen zu den neuen bilateralen Abkommen. Und, soweit möglich, die Antworten darauf.
Ab sofort ist das Paket in den Händen des Parlaments. Dort werden die Diskussionen noch komplizierter.
Soll das Volk zuerst über das Ständemehr abstimmen und erst danach über die neuen EU-Verträge? Ganz knapp ist im Ständerat ein Vorstoss gescheitert, der frühzeitig Fakten schaffen wollte.
Alfred Gantner und Simon Michel sind beide unternehmerische Schwergewichte, doch sie beurteilen die neuen Abkommen mit der EU völlig unterschiedlich. Ein Streitpunkt ist auch das Ständemehr.

Jacqueline und Jean-Luc Boillat wollten ihre Enkel aufnehmen, doch die Kinder wurden fremdplatziert. Zwei Fachpersonen erklären, warum die Familienlösung oft scheitert.
Nach 14 Monaten und 4 Kilometern durch Aare-Granit erreicht die Tunnelbohrmaschine den Durchschlag. Bald nimmt auch «Paulina» auf der Südseite die Arbeit wieder auf.
52 Prozent der Befragten planen, der SVP-Vorlage zuzustimmen. Brisant: Die Basis des Freisinns steht mehrheitlich hinter dem Anliegen – obwohl die Partei selbst die Nein-Kampagne anführt.
Um die SVP und ihre 10-Millionen-Initiative zu besiegen, sei jetzt eine neue Strategie nötig, sagt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin. Die Gegner müssten persönliche Kontakte ins Zentrum rücken.
Laut der Finanzministerin schieben bürgerliche Parteien Sorgen um ihre UBS-Spenden vor, wenn sie über die Bankenregulierung abstimmen. Im Bundeshaus weisen Politiker den Vorwurf empört zurück.
Untaugliche Software, explodierende Kosten: Die Verwaltung muss ihre IT-Projekte besser aufgleisen – und deren Baupläne von Anfang an offenlegen.
Um von Parksündern Entschädigungen zu fordern, stellen Firmen im Aargau fast 1000 Anfragen pro Monat. Eine Nationalrätin geht dagegen vor.
Bei der Digitalisierung der 1. Säule gibt es Widerstand von Kantonen und Ausgleichskassen. Sie fürchten um Einfluss und Geld. Experten warnen: Ohne echte Kooperation droht wieder ein IT-Debakel.
Ein neuer Bericht des Arbeitgeberverbands zeigt, dass immer mehr ältere Arbeitnehmende Teilzeit arbeiten. Was hinter dieser Entwicklung steckt.
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana, bei dem in der Silvesternacht 41 Menschen starben, laufen Ermittlungen in mehreren Ländern.
Gewerkschaften sehen sie als Bedingung für ein Ja zum EU-Paket. Für Arbeitgeberverbände ist sie inakzeptabel. Die Massnahme 14 zum Kündigungsschutz wird zum Spaltpilz der Vertragsbefürworter.
Die Rede ist von einem kaum widerrufbaren Daueraufenthaltsrecht und von Dutzenden Millionen zusätzlicher Sozialhilfeausgaben. Welche Sorgen sind berechtigt? Eine Übersicht der fünf wichtigsten Punkte.
Die SVP sagt, dass die Schweiz mit dem neuen Vertragspaket «automatisch» EU-Recht übernehmen würde – meist ohne Mitsprache des Parlaments. Was es mit diesem Vorwurf auf sich hat.
Bedeutet das Vertragspaket eine wichtige Allianz oder eine gefährliche Unterwerfung? Milliardär Urs Wietlisbach sprach von «aufgedrücktem Recht», Aussenminister Ignazio Cassis warb für gute Nachbarschaft.
Der Verteidigungsminister wurde während seiner Konferenz über Europa von Pro-Palästina-Demonstranten ausgepfiffen. Er präsentiert sich als Verfechter des neuen Vertragspakets mit der EU.
Carl Illi vertritt die weltweit zweitgrösste Industrie. Er beklagt, die Gegner würden die Öffentlichkeit «mit Fehlinformationen bombardieren».
Über 57 Prozent der hybrid Beschäftigten in der Schweiz haben im letzten Jahr Engagement nur inszeniert. Eine Umfrage zeigt auf, wie der Zwang zur Büropräsenz ein absurdes Performance-Theater befeuert.
Das Geschäft läuft blendend. Doch UBS-Chef Ermotti hat andere Sorgen. Er wehrt sich gegen den Lobbying-Vorwurf und kritisiert die Bundesrats-Vorlage zum Bankengesetz. Ab Mai entscheidet das Parlament über 22 Milliarden an möglichem Zusatzkapital.
Ein Liter Bleifrei 95 kostet in der Schweiz neu 1,90 Franken, Diesel 2,17 Franken. Der Iran-Krieg und die Blockade der Strasse von Hormuz treiben die Preise weiter nach oben.
Der Generikaspezialist steigert den Umsatz im ersten Quartal auf 2,76 Milliarden Dollar. Billige Penicillin-Importe aus China setzen die Basler aber weiterhin unter Druck.
In der Showbranche wächst die Angst vor künstlicher Intelligenz. Nun will der US-Megastar die eigene Stimme und das Aussehen markenrechtlich schützen lassen.
Eben noch Trickbetrüger, jetzt Mathe-Aushilfslehrer: Die französische Comedyserie erinnert an den Kinohit mit Elyas M’Barek. Und ist doch ganz anders.
Auf Netflix gerät der norwegische Ermittler Harry Hole in finsterste Abgründe, in «The Comeback» zeigt Lisa Kudrow, wie unangenehme Comedy geht – und «Scrubs» ist zurück.
Uns begeistern der Debütroman «Hauptsache kein Zeitgeist», das Gesamtwerk von Adelheid Duvanel sowie ein Sachbuch über den weiblichen Schlaf.