
Gemäss italienischen Medienberichten bittet die Schweiz Italien um die Übernahme der Behandlungskosten für Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Die Regierungschefin Giorgia Meloni spricht von einer «schändlichen Forderung».
Die Waadtländer Regierungsrätin Valérie Dittli hat eine Vereinbarung getroffen, damit eine gegen sie eingereichte Strafanzeige zurückgezogen wurde. Da sie die übrigen Mitglieder des Staatsrats nicht informiert hatte, sieht dieser das Vertrauen in die Mitte-Politikerin als erschüttert an.
Bund und Kantone nehmen einen neuen Anlauf, das Dickicht ihrer Zuständigkeiten zu lichten. Die Widerstände sind gross. Oft sind es die selbsternannten Föderalisten in den Kantonen, die die Zentralisierung vorantreiben.
Viele Firmenchefs interessieren sich nicht für die Schweiz, die Verbände haben das politische Handwerk verlernt, dazu kommt eine übermächtige Verwaltung – und die Europafrage spaltet die Wirtschaft: dies die Analyse des Historikers Tobias Straumann und des Ökonomen Rudolf Walser. Was tun?
Economiesuisse und der betroffene Industrieverband steigen früh in den Abstimmungskampf ein. Warum mobilisiert gerade diese Vorlage die Wirtschaft so stark, obwohl es um wenige Arbeitsplätze geht?
Im Gespräch kritisiert der Sozialdemokrat seine Partei für ihren Hypermoralismus bei der Zuwanderung – und äussert Verständnis für jene, die Ja sagen werden zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative.
Die grösste Partei der Schweiz setzt ihre Siegesserie bei den jüngsten Wahlen im Kanton Bern fort. Auch die SP legt zu. Für alle anderen Parteien ist die Bilanz anderthalb Jahre vor den nationalen Wahlen 2027 negativ.
Die SVP will festschreiben, wie viele Menschen in der Schweiz leben dürfen. Die Gegner warnen vor Chaos. Am 14. Juni entscheidet das Stimmvolk über die jüngste Zuwanderungsinitiative.
Das Parlament hat die epische Debatte über das Entlastungspaket 2027 abgeschlossen. Der Kampf ums Geld geht nahtlos weiter. Zeit für eine Zwischenbilanz.
Die Alt-Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin debattieren in alter Schärfe über die neuen bilateralen Abkommen. Ob diese zum EU-Beitritt führen oder ihn verhindern, ist nur eine von vielen Streitfragen.
Die wichtigsten Fragen zu den neuen bilateralen Abkommen. Und, soweit möglich, die Antworten darauf.
Die Schweiz stimmt im März über eine Initiative ab, die das Bargeld retten will. Batzen, Nötli, Zwänzgerli: In kaum einem anderen Land ist die eigene Währung so emotional aufgeladen wie hierzulande.
Der Verteidigungsminister träumt von einer Armee, die so attraktiv ist, «dass sogar Individualisten dienen wollen», und hofft, dass die Stimmbürger die Notwendigkeit einer Steuererhöhung für die Sicherheit einsehen.
In der Villa am Genfersee trafen sich Reagan und Gorbatschow 1985 zum ersten Mal. Es war der Anfang vom Ende des Kalten Krieges. Jetzt wurde das Anwesen verkauft.
Was geschieht, wenn die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» angenommen wird? Die Europarechtlerin Astrid Epiney liefert in einem Aufsatz Antworten und formuliert Zweifel.
Die energiepolitischen Pole der Partei entfernen sich weiter voneinander. Nun dürften einige Abweichler der bürgerlichen Mehrheit zu einem Durchbruch verhelfen.
Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen wird 50 Jahre alt. Sie ist ein Anschauungsbeispiel dafür, wie die Gleichstellungspolitik von den Linken vereinnahmt wurde.
Erstmals werden Details aus Férauds Anhörung bekannt.
Am Mittwoch hat der Bundesrat neue Eigenkapitalregeln bekanntgegeben. Der Beschluss ist der vorläufige Höhepunkt eines langen Streits.
Das VBS beschwichtigt, die Anwohner warnen: Der neue Kampfjet könnte im engen Tal deutlich mehr Lärm verursachen als berechnet. Nun fordern Kritiker Transparenz und Messungen.
Nach acht Jahren gibt Jenny das Gemeindepräsidium des Nobelorts ab. Eine Begegnung am Sechseläuten.
Kein anderes Departement wurde seit 1990 so systematisch benachteiligt wie das VBS. Die kumulative Investitionslücke beträgt 150 Milliarden Franken. Statt die Gewichte im eigenen Haushalt zu verschieben – was seine ureigenste Aufgabe wäre –, schiebt der Bundesrat eine Mehrwertsteuererhöhung vors Volk.
Die Thurgauer Firma baut neue Fabriken im nahen Ausland anstatt in der Schweiz. Europäische Nato-Länder wollen schon heute frei über Schweizer Rüstungsmaterial verfügen. Mowag hofft auf die Lockerung der Exportregeln.
Im Kandertal liegt die Munition teilweise tiefer im Boden als zunächst angenommen, wie ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zeigt. Die Politik will nochmals über die Kosten einer Räumung des ehemaligen Munitionslagers diskutieren.
Knapp hundert Tage im Amt, zeichnet Benedikt Roos ein nüchternes Lagebild: Die Bedrohung wächst, die Mittel der Armee sind knapp. Die Schweiz dürfe sich nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Der Bundesrat, die Kantone, die Wirtschaft und die Gewerkschaften haben die Kampagne gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP eröffnet. Ein zentraler Punkt bleibt ungeklärt.
Ab sofort ist das Paket in den Händen des Parlaments. Dort werden die Diskussionen noch komplizierter.
Soll das Volk zuerst über das Ständemehr abstimmen und erst danach über die neuen EU-Verträge? Ganz knapp ist im Ständerat ein Vorstoss gescheitert, der frühzeitig Fakten schaffen wollte.
Alfred Gantner und Simon Michel sind beide unternehmerische Schwergewichte, doch sie beurteilen die neuen Abkommen mit der EU völlig unterschiedlich. Ein Streitpunkt ist auch das Ständemehr.
Vor fünf Jahren war der Bundespräsident für Christoph Blocher ein «Lichtblick», nun drohen ihm unangenehme Monate. Für die langwierige Schweizer Parlamentsarbeit zeigt die EU Verständnis – aber ihre Geduld hat ein Ablaufdatum.
Wie vertragen sich die EU-Verträge mit der Bundesverfassung? Und wie sieht es aus mit dem Ständemehr? Die Juristen Martin Dumermuth und Paul Richli sehen (fast) alles unterschiedlich.

Heike Melzer behandelt seit 20 Jahren Online-Sexualstraftäter. Sie erklärt, wie Anonymität und Gruppendynamik moralische Grenzen verschieben – und weshalb Täter erst aufwachen, wenn die Polizei vor der Tür steht.
Die Firma Pflegewegweiser ist Marktführerin in der Angehörigenpflege und lockt Kunden mit aggressiven TV-Spots. Ihre Millionenumsätze konnte sie zulasten der Prämienzahler in einem Jahr mehr als verdoppeln.
Der Bund plant, Aufgaben von 4,8 Milliarden Franken an die Kantone zu übertragen. Betroffen sind Strassen, Zivilschutz, Stipendien und Regionalbahnen.
Die Waadtländer Regierungsrätin schloss eine geheime Vereinbarung ab, um eine Strafanzeige aus der Welt zu schaffen. Der Staatsrat spricht von Lüge und zerstörtem Vertrauen, sie weist die Vorwürfe zurück.
Geleakte Dokumente zeigen, wie der Genfer Jurist und langjährige Parlamentarier Christian Lüscher mit seinen Kontakten zum damaligen Bundesanwalt Michael Lauber warb.
Der Fall Patrick Fischer zeigt: Die Gesellschaft ist bezüglich der Coronazeit noch immer tief gespalten. Wer ist für die Aufarbeitung der Pandemie zuständig? Und was wurde bereits getan?
Mit einem Sonderflug sollen elf abgewiesene Asylsuchende in das ostafrikanische Land ausgeschafft worden sein. Was dazu bekannt ist – und was nicht.
Uschi Waser war eines der 586 «Kinder der Landstrasse», die ins Heim gesteckt wurden. Am Montag setzt der Nationalrat ein Zeichen, wie das Land damit umgehen will.
Das Bundesgericht hat einen Wirt verurteilt, der sich einen Covid-Kredit über 50’000 Franken erschlichen hat. Tausende weiterer Verdachtsfälle belasten die Justiz bis heute. Es geht um insgesamt 400 Millionen Franken.
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana, bei dem in der Silvesternacht 41 Menschen starben, laufen Ermittlungen in mehreren Ländern.
Gewerkschaften sehen sie als Bedingung für ein Ja zum EU-Paket. Für Arbeitgeberverbände ist sie inakzeptabel. Die Massnahme 14 zum Kündigungsschutz wird zum Spaltpilz der Vertragsbefürworter.
Die Rede ist von einem kaum widerrufbaren Daueraufenthaltsrecht und von Dutzenden Millionen zusätzlicher Sozialhilfeausgaben. Welche Sorgen sind berechtigt? Eine Übersicht der fünf wichtigsten Punkte.
Die SVP sagt, dass die Schweiz mit dem neuen Vertragspaket «automatisch» EU-Recht übernehmen würde – meist ohne Mitsprache des Parlaments. Was es mit diesem Vorwurf auf sich hat.
Bedeutet das Vertragspaket eine wichtige Allianz oder eine gefährliche Unterwerfung? Milliardär Urs Wietlisbach sprach von «aufgedrücktem Recht», Aussenminister Ignazio Cassis warb für gute Nachbarschaft.
Der Verteidigungsminister wurde während seiner Konferenz über Europa von Pro-Palästina-Demonstranten ausgepfiffen. Er präsentiert sich als Verfechter des neuen Vertragspakets mit der EU.
Carl Illi vertritt die weltweit zweitgrösste Industrie. Er beklagt, die Gegner würden die Öffentlichkeit «mit Fehlinformationen bombardieren».
Die New Yorker Subway ist neuerdings voll mit Werbung von KI-Firmen. Pendler bekommen so schon einmal vor Augen geführt, dass künstliche Intelligenz vermutlich bald ihre Arbeit übernimmt.
Nach Amazon investiert auch Google Milliarden in die Entwicklerfirma hinter dem KI-Chatbot Claude.
Das «Bürohr» der SonntagsZeitung ist eine Institution. Gerüchte, Possen, Erfolgsmeldungen: Hier lesen Sie, was abseits der grossen Schlagzeilen in der Wirtschaft passiert.
Billardtische statt einer Rezeption, Check-in ohne Personal – und wer ein Bier will, zapft es sich selbst: Daniel Renggli gelingt in einem schwierigen Markt, wovon viele andere träumen.
Der Film über Michael Jackson endet 1988 – und kommt daher wie ein 150 bis 200 Millionen Dollar teures Wikipedia-Drama. Bereits gedrehte Szenen zu Missbrauchsanklagen wurden nachträglich entfernt.
Während das Sterben eines Buckelwals die Menschen berührt, ist den meisten das viel traurigere Schicksal von Nutztieren völlig egal.
Auf Netflix gerät der norwegische Ermittler Harry Hole in finsterste Abgründe, in «The Comeback» zeigt Lisa Kudrow, wie unangenehme Comedy geht – und «Scrubs» ist zurück.
Uns begeistern der neue Roman von Percival Everett, das Memoir von Siri Hustvedt über ihre Lebensliebe sowie eine Polit-Parabel mit Elefanten.