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Freitag, 30. Oktober 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Wie wird sich das Filmemachen durch KI verändern? Aktuelle Entwicklungen zeigen, wohin es gehen wird.

Als Jean-Luc Picard wurde Patrick Stewart zur Ikone. Ein Sci-Fi-Experte über das Vermächtnis des «besten» Captains.

«Murdoku» verbindet Sudoku mit Murder-Mystery-Logikrätseln und fesselt. Nun erscheint Band drei der erfolgreichen Serie.

«Hafti» befand sich nach einem Klinikaufenthalt zuletzt in Reha-Behandlung. Jetzt erschien ein neuer Song.

Nach jahrzehntelanger Pause erscheint der zweite neue Gaston-Band aus der Feder eines Nachfolgezeichners.

Yello kramen in der eigenen Mottenkiste und verweben die Fundstücke zu frischen Tracks, die dennoch vertraut wirken.

Bob Dylan spielt in Zürich – ich werde nicht dort sein. Obwohl es kaum einen Musiker gibt, den ich mehr verehre als ihn.

Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren in Los Angeles gestorben.

Welche Bedeutung hatte der abgebrannte NS-Bau und wer möchte ihn wieder aufbauen lassen? Ein Interview als Spurensuche.

«Jane Eyre» gilt als emanzipatorischer Klassiker – und soll ausgerechnet Chinas Jugend zu traditionellen Werten führen.

Mit der «Luftbahn» auf die Rigi? Ein neues Buch zeigt Vorhaben der Schweizer Baugeschichte, aus denen nie etwas wurde.

Auf der «Sternstunden»-Redaktion kreuzen Moderatorin Barbara Bleisch und Praktikant Benjamin Küntzel die Klingen.

Ein Architekt, ein Hüttenwart und eine Landschaftsschützerin über die Frage, wie viel Luxus die Alpen noch ertragen.

Alice Schwarzers feministische Zeitschrift «Emma» wird eingestellt. Eine Medienwissenschaftlerin ordnet das Ende ein.

«Es reicht!» Nach 50 Jahren stellt Alice Schwarzer ihr feministisches Magazin «Emma» ein.

Die Stadt, die niemals schläft, hat ein neues Promi-Paar. Noch Fragen? Wir haben sie dem Weibchen gestellt – exklusiv!

Ramadan-Fasten, kein Schwimmen: Das Thema «Islam» hat das Potenzial, an Schulen zu Konflikten zu führen. Was tun?

Pedro Lenz kennt sein inneres «Langenthal». Regisseurin Hao Hohl sucht ihres und macht daraus einen berührenden Film.

Kaum ein Schauspieler war so umstritten wie Klaus Kinski. Der Schweizer Fotograf Beat Presser erlebte ihn hautnah mit.

Die Doku entpuppt sich als Überraschungshit – an den Kinokassen und bei den Kritikern. Das steckt hinter dem Hype.

Jane Austens Klassiker kehrt ins Kino zurück, mit frischen Gesichtern und alter Romantik. Was die Neuauflage taugt.

Nach 16 Jahren: die Fortsetzung des Kultfilms «The Social Network». Erzählt wird die Geschichte der «Facebook Papers».

Der Vampirfilm von 2008 ist zurück auf Russlands Leinwänden – und direkt auf Platz 1 der Kino-Charts. Die Hintergründe.

Mehr Filme, höhere Preise, weniger Vielfalt? SRF-Filmexperte Enno Reins erklärt, was die Fusion für uns bedeuten könnte.

In der Dokumentation sprechen israelische Informanten über das Inkaufnehmen ziviler Todesopfer im Gaza-Krieg.

Mit der satirischen Komödie «Digger» will Hollywoodstar Tom Cruise vor allem eines: den Preis als bester Schauspieler.

Zwischen Liebe, Erinnerung und Schweigen. Die SRF-Bestenliste im November vereint fünf Romane von Autorinnen.

Dank Booktok wurde die «ACOTAR»-Fantasyreihe zum Dauerbrenner. Nun sorgte der 6. Band für einen Mitternachtsansturm.

Die Werkausgabe des 77-jährigen Autors Christoph Geiser erzählt vom Tabubruch – familiär und politisch.

Was treibt die Menschen an Literaturfestivals? Martin Walker, Festivalleiter von «Zürich liest», im Gespräch.

Die Geschichte beginnt als Suche nach einem Mann. Martin Suter macht daraus ein raffiniertes Spiel mit dem Bewusstsein.

Zeichnerinnen, Verlegerinnen, Preisträgerinnen: Weibliche Stimmen gestalten den hiesigen Comicbetrieb entscheidend mit.

Die Autorin nimmt ihre Bücher in Grossbritannien vom Markt. Hintergrund ist ihre Unterstützung der «Palestine Action».

Zwei Tage vor seinem 87. Geburtstag starb mit Gerold Späth eine der markantesten Stimmen der Deutschschweizer Literatur.

Ein Haus, viele Bewohner: Mareike Fallwickl erzählt von Wahlfamilien, Freundschaft und Fürsorge.

Die Lieder des Komponisten J. M. Gletle verbreiteten sich in Europa und Südamerika. Warum hat ihn die Schweiz vergessen?

Singen tut gut. Es macht nicht nur glücklich, sondern – so scheint’s – auch gesünder. Eine Gesangspädagogin berichtet.

Vorsingen vor der Klasse: Bekommen Sie bei dem Gedanken schwitzige Hände? Ein neuer Chor trifft den richtigen Ton.

Stampfen, sprechen, singen: Alexandra Seywald sucht ihren eigenen Ausdruck, jenseits von Perfektion und Genre-Grenzen.

Harfe? Das klingt nach Klassikunterricht. Die US-Jazzmusikerin Brandee Younger zeigt, dass es auch anders geht.

Schweizer Stiftungen sitzen auf bald 200 Milliarden Franken und pumpen auch viel Geld in die Musikwelt. Wer profitiert?

Aykut Anhan, so sein bürgerlicher Name, müsse sich «voll auf seine Gesundheit konzentrieren», teilte sein Bruder mit.

Musikalisch vereint und politisch gespalten: Im Netz sorgt die Zusammenarbeit der US-Künstler für Diskussionen.

Wie entsteht Musik, die Kino unvergesslich macht? Gabriel Yared über sein Schaffen und die Zukunft.

Die Fotografin Helen Levitt fand auf New Yorks Strassen Geschichten, wo andere achtlos vorbeigingen.

Die Proteste in Paris lagen wie ein Schatten über der Messe – nun schliesst sie vorzeitig. Stimmen aus der Kunstszene.

Er verwandelte Parks in prächtige Kunstwerke. Doch Burle Marx’ Gärten waren nicht nur schön, sie waren auch politisch.

Ohne Musen wäre die Kulturgeschichte sehr viel ärmer. Was sie alles leisten – und warum sie so wenig Anerkennung finden.

Seit Jahren dokumentiert ein Schweizer Fotograf das Verschwinden der Gletscher – und zeigt eine Landschaft im Umbruch.

Junge Vermögende kaufen so viel Kunst wie keine andere Generation. Beim Geschmack bleibt die Gen Z jedoch klassisch.

Kann KI auch Kunst? In der Schau «Künstliche Kreativität» in Aarau gibt es allerlei Kurioses zu entdecken.

Ihre Technik stammt zwar aus dem letzten Jahrhundert, ihre Kunst ist jedoch alles andere als altmodisch.

Die Hochhaussiedlung Holenacker in Bern wurde saniert. Darin bekommt die Band Züri West ein Denkmal.

Mit ihrer tollpatschig-liebenswürdigen Bühnenfigur gewinnt Judith Bach den Comedy- und Kabarettpreis Salzburger Stier.

Das Bundesamt für Kultur ehrt die Theatermacherin mit dem wichtigsten Schweizer Preis für Bühnenkunst.

Nach 25 Jahren stehen die Schmirinskis wieder gemeinsam auf der Bühne. Mit Figuren und Nummern von damals.

Theatermacher Milo Rau sorgt zuverlässig für Debatten. Aktuell mit einem Wagner-Projekt in Israel. Zeit für einen Anruf.

Das Zürcher Theater Spektakel nutzt die Bühne als politisches Versuchslabor – mit echten Politikerinnen und Experten.

Das Internationale Festival für Theater, Tanz und Performance in Zürich ist gestartet. Unsere fünf Programmtipps.

Autorinnenporträt von Christine Brand

Autorenporträt von Nelio Biedermann

Autorinnenporträt von Dorothee Elmiger

Autorenporträt von Usama Al Shahmani

Autorinnenporträt von Regina Dürig

Autorinnenporträt von Melara Mvogdobo

Autorenporträt von Franz Hohler

Autorinnenporträt von Zora del Buono

Autorenporträt von Pedro Lenz

Autorinnenporträt von Milena Moser

Autorinnenporträt von Michelle Steinbeck

Autorenporträt von Benedict Wells

Autorinnenporträt von Ivna Žic

Autorenporträt von Lukas Bärfuss

Autorinnenporträt von Hazel Brugger

Autorinnenporträt von Patti Basler

Ein RTS-Kommentator sprach während eines olympischen Bobrennens über den Gaza-Krieg statt über den Sport. Damit habe das Westschweizer Fernsehen die Programmrichtlinien verletzt.

Seit mehr als dreissig Jahren berichten die Journalisten der «Nowaja» über alles, was ihr Land bewegt. Korruption, Armut, Krieg. Manche von ihnen bezahlten für ihre Arbeit mit dem Leben.

Die neuesten Meldungen aus dem Feuilleton.

Weltweit wird die Forderung erhoben: «Free Palestine». Sie ist nichts anderes als eine Chiffre für antisemitische Reflexe. Die Soziologin Eva Illouz fragt, wie es dazu gekommen sei.

Das Opernhaus zeigt ab Sonntag alle Bühnenwerke von Sergei Rachmaninow an einem Abend. Für Zürichs Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda liegt der Reiz dieser Trilogie, die so noch nie in der Schweiz zu sehen war, gerade in der Verbindung der Stücke.

In seinem bewegenden Drama erzählt der Regisseur Lance Hammer von einem Paar, dessen Liebe und Intimität plötzlich unter Verdacht stehen.

Das gewöhnliche Leben gilt als langweilig, spiessig, ja sogar als autoritär. Zu Unrecht. Am Bewährten festzuhalten, bietet letztlich die grösste Freiheit.

Caroline Fraser wuchs nahe Seattle in einer Zeit auf, als dort junge Frauen von Strassen und Parkplätzen verschwanden. Die Pulitzerpreisträgerin hat dazu in ihrem Buch eine interessante, aber gewagte Theorie entwickelt.

Als Captain Jean-Luc Picard in «Star Trek» wurde der Brite zum Liebling der Trekkies weltweit, auf der Theaterbühne fühlte er sich daheim. Nun ist Patrick Stewart mit 86 Jahren nach kurzer Alzheimer-Erkrankung gestorben.

Der schwedische Bestsellerautor und Journalist begibt sich auf die Suche nach Traumata: Die Detektivarbeit, mit der ein Tag im Leben einer Familie rekonstruiert wird, ist eindrücklich.

Die preisgekrönten Navanethem Pillay und Philippe Sands sind wahrlich keine Linksextremisten. Doch wie diese legitimieren sie durch die Verbreitung ihrer «Wahrheit» antijüdische Gewalt.

Was als klärendes Gespräch angelegt war, gerät immer stärker unter Druck: In der psychotherapeutischen Behandlung steht nicht mehr der individuelle Mensch mit seiner Geschichte im Mittelpunkt, sondern eine Standarddiagnose.

Kampfsport, martialische Parolen und Militanz gehörten lange zum Repertoire Rechtsextremer. Doch auch Teile der Linken zeigen sich zunehmend wehrhaft.

Die Philosophin erlebte im Stillraum eines Shoppingcenters eine Offenbarung. Krippen und Elternzeit seien nicht ausschlaggebend, dass Frauen schwanger werden wollten.

Die Befürworter eines AfD-Verbotes würden sich glücklich schätzen, könnten sie bei dieser Partei auch nur halbwegs so systemkritische Zitate finden, wie sie die Grünen bei ihrem Aufstieg darboten.

Noch vor kurzem hoffte der Spitzenkandidat des Rassemblement national auf die französische Präsidentschaft. Nun sieht er sich mit Enthüllungen über frühere Äusserungen konfrontiert. Eine Racheaktion aus den eigenen Reihen?

Die Linkspopulisten von Jean-Luc Mélenchon setzen bei den Präsidentschaftswahlen auf junge Wähler. Dafür sind sie bereit, Gewalt zu legitimieren. Profitieren könnte am Ende die extreme Rechte.

Eine Buchbesprechung über fünf Runden.

Die Krankheit des Schauspielers ist die eine Tragik dieser Doku-Serie. Die andere liegt in ihrer Machart. Am Ende heult man trotzdem.

Vor über zwanzig Jahren führte Sacha Baron Cohen als einfältiger Möchtegern-Gangsta die Mächtigen vor. Nun kehrt seine Kultfigur zurück.

Einem jungen Schauspieler wird das Gesicht mit dem Messer zerschlitzt. Als er durch eine Wunderchemikalie ein neues erhält, beginnt der Wahnsinn.

Ein dreistündiges Porträt über eine der grössten Betrügerinnen unserer Zeit wird zum metaphysischen Verwirrspiel. Und begeistert gerade halb Amerika.

Einer der exzentrischsten Schauspieler der Filmgeschichte wäre kürzlich hundert geworden. Doch zu feiern gibt es an diesem lange als Genie verklärten Tyrannen nichts mehr.

Inhaftierte pflegen demenzkranke Mitgefangene in «Frank & Louis», dem ersten englischsprachigen Kinowerk der Regisseurin («Heldin»).

Julius Cäsar war der vielleicht beste Feldherr, den Rom je hatte. Doch als er zum Diktator aufstieg, beseitigten ihn seine Gegner – mit gravierenden Folgen.

Am 28. Juni 1914 verüben junge Attentäter den folgenreichsten Mord des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Paradebeispiel für die Wirkmacht des Zufalls in der Geschichte.

Hunderttausende von Menschen hatten sich am 4. November 1995 auf dem Platz der Könige Israels in Tel Aviv versammelt. Das Motto der Kundgebung lautete «Ja zum Frieden». Sie wurde zu einem Manifest der Gewalt.

Am 13. Juli 1793 erstach eine Aristokratin aus der Normandie den radikalen Revolutionär Jean-Paul Marat. «Ich habe einen Mann getötet, um hunderttausend zu retten», sagte sie nach der Tat.

Der russische Revolutionär wird 1940 von einem spanischen Agenten mit einem Eispickel erschlagen. Es ist der makabre Höhepunkt einer internationalen Hetzkampagne.

Im August 1572 wurde der Hugenottenführer Gaspard de Coligny von einer Gruppe von Bewaffneten getötet. Er war eines der ersten Opfer der Bartholomäusnacht, eines der grössten Massenmorde der französischen Religionskriege.

Am 22. November 1963 wurde der US-Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, erschossen. Von einem Lagerarbeiter, der kurz nach der Tat festgenommen wurde. Aber ist das die ganze Wahrheit?

Vanishing Twin sind ein typisches Produkt aus Ostlondons kulturellem Schmelztiegel. Auf dem neuen Album kombiniert das Psychedelic-Pop-Trio alte Elemente mit kühner Innovation.

Die Rockband lieferte in Zürich ein engagiertes, energisches Konzert. Und spielte natürlich ihren Schweizer Song.

«Abi Haft» muss leben: Kein deutscher Rapper hat die Sprachen der Migration so brillant verwurstet wie Haftbefehl.

Leenalchi räumt mit allen Vorurteilen auf, die über den K-Pop verbreitet werden. Der Sound des südkoreanischen Septetts klingt innovativ und virtuos. Vor allem aber ist er von koreanischen Traditionen inspiriert.

Der Prozess um die Ermordung von Tupac Shakur hat gezeigt, wie eng die blutigen L.-A.-Bandenkriege mit der Geschichte des Gangsta-Rap verflochten sind.

Der Austro-Pop erlebt eine Auffrischung dank Bilderbuch. Auf dem neuen Album macht sich die Band über Selbstoptimierung lustig und liefert gleichzeitig den passenden Soundtrack dazu.

Der rumänische Schriftsteller Mircea Cartarescu zählt zu den bedeutendsten Erzählern der Gegenwart. Begonnen hat er als junger Lyriker in einer untergehenden Diktatur.

Dieses Buch habe ihm einen Schock versetzt, schrieb Jean-Paul Sartre – und meinte Georges Bernanos’ «Tagebuch eines Landpfarrers». Jetzt ist es neu übersetzt worden.

Der Bestsellerautor lässt in seinem Roman einen verschwundenen Ehemann mysteriöse Zeichen senden.

Ein Anruf in der «Galicia Bar».

Der in Zürich lebende Autor schreibt über eine Kindheit in Dresden 1989. Sein ergreifender Roman hätte eine Nominierung für den Schweizer Buchpreis verdient.

Nach dem grossen Erfolg ihres Debüts «Die schönste Version» erzählt Thomas in «Die zweitgrösste Liebe» von einer verschuldeten Frau aus der Lausitz und einem reichen Mann aus privilegiertem Elternhaus – und trifft damit einen Nerv der Gegenwartsliteratur.

Der amerikanische Maler war ein Verfechter von «L’art pour l’art». Das Van-Gogh-Museum in Amsterdam feiert James McNeill Whistler als Wegbereiter der Moderne.

Beide Künstler haben an der menschlichen Figur festgehalten. Und sie der Gewalt ausgesetzt. Die Albertina Wien widmet den zwei grossen figurativen Malern des 20. Jahrhunderts eine fulminante Doppelschau.

Die Debatte um den Begriff «Sexarbeit» entzündet sich an einer Ausstellung im Landesmuseum Zürich neu. Eine Geschichte in sechs Kapiteln.

Wie viel Verantwortung verträgt die Kunst? In Wien ist ein Streit um den berühmten Aktionskünstler Otto Muehl entbrannt. Dessen Ausstellung wirft alte Fragen auf.

Wegen angekündigter Demonstrationen unmittelbar vor dem Grand Palais soll die Art Basel Paris ab Freitagabend geschlossen bleiben.

Hier machen Kunstwerke die grosse Diskrepanz zwischen Frau, Arbeit, Körper und Maschine sichtbar.

Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.

Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.

Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.

Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.

Der Schweizer Regisseur zeigt in Berlin eine radikale Sicht auf den «Fliegenden Holländer» von Richard Wagner. Um das Stück geht es in der historisch und medial überfrachteten Inszenierung allenfalls am Rande.

In Frank Castorfs erstaunlich konzentrierter Inszenierung von Klaus Manns «Mephisto» beim Berliner Ensemble gibt es keinen Ablass, weder für die Verführer noch für die Verführten.

Zürichs Ballettchefin Cathy Marston zeigt im Opernhaus eine poetische Version der Shakespeare-Komödie. Neben Felix Mendelssohn sorgt unter anderem der DJ Mr Switch für musikalischen Zauber.

491 Tage lang ist Evan Gershkovich vom «Wall Street Journal» eine Geisel des Kreml. Im August 2024 kommt der Amerikaner in einem spektakulären Gefangenenaustausch gegen den «Tiergartenmörder» frei. In seinem neuen Buch seziert er das System Putin.

Eine neue Zeitung will in der amerikanischen Hauptstadt die Medienszene aufmischen: «The Washington Sun» versucht dies mit klassischer Lokalberichterstattung – und mithilfe eines Milliardärs.

Kulturpessimisten können beruhigt sein. Junge Leute schauen Filme, Serien oder Social-Media-Clips fast nur untertitelt, selbst wenn sie die gesprochene Sprache verstehen.