
Die neuesten Meldungen.
Der Teppich bleibt grün wie der Sommer, der nicht weicht: Das Filmfest probt im Kongresshaus den Spagat zwischen Lokalposse und Kinowelt.
Mary Austin war Freddie Mercury bereits verbunden, bevor er zu Freddie Mercury wurde. Aber aus ihrer privaten Beziehung gibt sie in ihrem Buch nur wenig preis.
Der deutsche Erfolgsproduzent spricht über die Zukunft des Kinos zwischen Streaming, Filmflut und KI – und darüber, warum Festivals kein politischer Kampfplatz sein sollten.
Vor den Gemälden der venezianischen Altmeister leuchten kleine Skulpturen von Hasen, Katzen und Füchsen. In den Museumssälen der Accademia spiegeln sie die Farben der grossen venezianischen Meister wider: ein dynamischer Dialog im Medium Glas.
Sie gibt Halt, verletzt, macht sogar abhängig: Auf «Withdrawal Symptoms» erkundet das Schweizer Pop-Duo die widersprüchlichen Seiten der Freundschaft.
Seit dem Blitzbesuch des CIA-Chefs John Ratcliffe in Moskau mehren sich die Spekulationen, dass Putins Pläne für eine Ausweitung des Kriegs weit gediehen sind. Vieles erinnert den Autor Sergei Gerasimow an die Ungewissheit vor der Invasion der Ukraine.
Das Festival hat kurzfristig den umstrittenen Film «Naza» über israelische Kriegsmethoden ins Programm genommen. Nun wirft der Präsident des Vereins Fokus Israel und Nahost dem ZFF Einseitigkeit vor.
Çağla Ilk, die neue Intendantin der traditionsreichen Berliner Bühne, fürchtet sich vor Langeweile und will künftig auf unterschiedliche Künste setzen. Als Erstes erinnert sie an das polnische Theatergenie Tadeusz Kantor.
Sie gehörte zur ersten Generation der Rote-Armee-Fraktion: Astrid Proll hat ihre Lebenserinnerungen geschrieben. Doch sie sagt nichts Neues zum Terrorismus, der in den «Deutschen Herbst» führte.
Die grosse Stilistin erzählt in «Vier Minuten» von einer Berliner Journalistin, die nach einem Herzstillstand beginnt, ihr bisheriges Leben infrage zu stellen – und zwischen DDR-Erinnerungen, alten Lieben und metaphysischen Fragen in ein «Hamsterrad der Sinnsuche» gerät.
Das Memoir von Charles Spencer über seine Schwester Diana dürfte sich einreihen in die Entblössungsprosa seines Neffen Harry – und trifft auf ein Publikum, das der royalen Enthüllungen müde wird.
Im eskalierenden Machtkampf um das Kennedy Center geht es um einen Namen, um Millionen von Dollar sowie um die Frage, ob das Kulturhaus überhaupt eine Zukunft hat.
Die demokratische Abgeordnete will kein linkes Schreckgespenst mehr sein. Amerikas bekannteste Progressive rückt weg von den Rändern der Partei, ihr Ziel liegt jetzt im Weissen Haus. Ein Porträt.
Nicht die Zustimmung zur Demokratie schwindet, sondern das Vertrauen in die Parteien. Ein Systemwechsel könnte das Problem lösen.
Warum wählen Menschen eine Partei, die als rechtsextremistisch eingestuft wird? Eine Fahrt mit einem Taxifahrer in Sachsen-Anhalt führt Ingo Schulze zu einer unbequemen Frage: Was setzen die anderen Parteien der AfD eigentlich entgegen?
Der Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt lasse sich nicht mit mangelndem Demokratieverständnis erklären, sagt die Historikerin Katja Hoyer. Die Herablassung von Politikern und Medien sei wenig hilfreich.
Techno-Euphorie und radikale Individualisierung: Das neue Millennium sollte eine bessere Zukunft bringen. Stattdessen wurden in den nuller Jahren die Grundlagen für Überwachung, politische Polarisierung und neue religiöse Sehnsüchte gelegt, sagt Autor Balzer.
Das Thema bleibt wichtig: Vergewaltigte Frauen können vor Gericht fast nur verlieren. Doch wer «Prima Facie» auf der Bühne gesehen hat, wird von dessen Verfilmung mit einem «Wicked»-Star enttäuscht sein.
Ein Arzt aus Paris glaubt, auf einem der entlegensten Eilande der Welt sein Glück zu finden. Der Schweizer Tobias Nölle begleitet ihn dabei im Film «Tristan Forever».
Mit «Widow’s Bay» und «The Beast in Me» hat der Waliser in zwei verschiedenen Kategorien den wichtigsten amerikanischen Fernsehpreis gewonnen. Der Erfolg erzählt auch die Geschichte eines Schauspielers, der Komik und Abgründigkeit einzigartig verbindet.
Die fünfte und finale Staffel der deutschen Erfolgsserie zeigt die Zersetzung der Weimarer Republik durch die Nationalsozialisten.
In «Vaterland» ist der 79-Jährige in der Rolle seines Lebens zu sehen. Porträt eines intellektuellen Ausnahmeschauspielers.
In Emin Alpers neuem Spielfilm kehrt ein vertriebener Clan in ein anatolisches Bergdorf zurück – und entfacht eine alte Feindschaft neu. Zwischen religiösen Visionen und Verschwörungserzählungen zeigt der türkische Regisseur, wie Angst in Gewalt umschlägt.
Julius Cäsar war der vielleicht beste Feldherr, den Rom je hatte. Doch als er zum Diktator aufstieg, beseitigten ihn seine Gegner – mit gravierenden Folgen.
Am 28. Juni 1914 verüben junge Attentäter den folgenreichsten Mord des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Paradebeispiel für die Wirkmacht des Zufalls in der Geschichte.
Hunderttausende von Menschen hatten sich am 4. November 1995 auf dem Platz der Könige Israels in Tel Aviv versammelt. Das Motto der Kundgebung lautete «Ja zum Frieden». Sie wurde zu einem Manifest der Gewalt.
Am 13. Juli 1793 erstach eine Aristokratin aus der Normandie den radikalen Revolutionär Jean-Paul Marat. «Ich habe einen Mann getötet, um hunderttausend zu retten», sagte sie nach der Tat.
Der russische Revolutionär wird 1940 von einem spanischen Agenten mit einem Eispickel erschlagen. Es ist der makabre Höhepunkt einer internationalen Hetzkampagne.
Im August 1572 wurde der Hugenottenführer Gaspard de Coligny von einer Gruppe von Bewaffneten getötet. Er war eines der ersten Opfer der Bartholomäusnacht, eines der grössten Massenmorde der französischen Religionskriege.
Am 22. November 1963 wurde der US-Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, erschossen. Von einem Lagerarbeiter, der kurz nach der Tat festgenommen wurde. Aber ist das die ganze Wahrheit?
Mit seiner Genialität hat der amerikanische Saxofonist musikalische Grenzen überschritten. Jazz wurde zur Musik politischer und spiritueller Befreiung. Vor hundert Jahren wurde er geboren.
Viel kindliche Freude im Spiel, aber eine etwas unscharfe Inszenierung machen den Abend aus. Doch der junge finnische Dirigent Tarmo Peltokoski lässt die Musik erblühen.
Zürichs Musikdirektor eröffnet gemeinsam mit der Pianistin Khatia Buniatishvili die 158. Konzertsaison der Tonhalle. Deren Präsident macht dabei eine Anspielung, die aufhorchen lässt.
Der kanadischen Sängerin gelingt derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Bei ihrer Konzertreihe in Frankreich wächst sie trotz ihrer Erkrankung über sich hinaus.
Die gebürtige Georgierin zählt zu den profiliertesten Pianistinnen der Gegenwart. Ab Mittwochabend gastiert sie beim Tonhalle-Orchester Zürich. Ein Gespräch über Freiheit an den Tasten – und im Leben.
Um «American Dreams» sollte es beim führenden Schweizer Musikfestival in diesem Sommer gehen. Doch der viel kritisierte Themenschwerpunkt prägte das Programm am Ende wenig. Hier braucht es künftig mehr Mut und Überzeugungskraft.
Das Oktoberfest ist Spektakel und Ritual zugleich. In ihrem neuen Buch nimmt die österreichische Autorin das Münchner Volksfest mit lakonischem Spott und Lust an surrealer Übertreibung auseinander.
Was heisst es, ein Mensch zu sein? In dieser modernen Pinocchio-Geschichte steckt mehr Aktualität, als man auf den ersten Blick vermutet.
Joan Didion gilt als Stilvorbild auch bei einer jungen Lesergeneration und wird von Linksliberalen vereinnahmt. Doch ihr Werk war von einem ideologiekritischen Konservativismus geprägt.
Eine literarische Zechtour mit Stefanie Sargnagel, Peter Bichsel, Heinz Strunk und Alex Capus.
Kann ein Erzähler verstören und betören zugleich? Der israelische Autor Mishani erzählt von einem einsamen Witwer, einer grossen Liebe und einem verhängnisvollen Unfall – und führt seine Leser dabei immer tiefer in ein moralisches und erzählerisches Labyrinth.
Der österreichische Schriftsteller verbindet gekonnt Weltgeschichtliches mit Autobiografischem. Auch im neuen Band, in dem es um die Überblendung des Gedächtnisses geht – 25 Jahre nach den Terroranschlägen in Amerika.
Die Autorin Petra Göllnitz hat in der DDR gelebt und sagt: «Ich bin müde davon geworden, dass der Westen uns immer erzählt, wie wir gelebt haben.» Ein Gespräch über Gemeinsamkeiten und grossartige Bilder.
Wenige Experten entscheiden, ob ein Bild Millionen kostet oder wertlos ist. Ein Fall um ein Aquarell, das Paul Klee zugeschrieben wird, zeigt exemplarisch, wie sehr die Expertise den Marktwert eines Kunstwerks beeinflusst.
Restaurant Moskau, Kino International – luftig-leichte Pavillons mit grossen Glasflächen und formstrenger Verspieltheit: Josef Kaisers Berliner Bauten sind heute architektonische Ikonen.
Der schillernde italienische Künstler, weltbekannt für eine an die Wand geklebte Banane, erzählt in Berlin sich selbst – und spricht zu Deutschland. Doch was will er uns eigentlich sagen?
Das berühmte Gebäude in Londons Norden verrät mehr über unsere Gegenwart als viele politische Debatten. Es geht um die Zukunft der Gesellschaft.
Viele Meisterwerke nennt das Kunsthaus Zürich sein eigen. Nun wird eine Auswahl präsentiert. Die beiden grössten Werke – Monets «Seerosen» und Bacons Triptychon – erzählen von den Spiegelungen im Bilderlabyrinth der Kunst.
Stephan Balkenhol ist ein deutscher Bildhauer von Weltrang. Seine Skulpturen laden die Betrachter ein, über sich selbst nachzudenken. Für die NZZ hat er nun eine eigene Kunstedition geschaffen.
Esther Mathis ist in den letzten Jahren aufgefallen mit poetischen Werken, in denen oft physikalische Erkenntnisse mitschwingen. Für die NZZ hat sie nun die Farbtöne von Gewitterstürmen in ebenso reduzierten wie reizvollen Objekten gebannt.
Für Katharina Grosse kann alles zum Bildträger werden. Sie bemalt nicht nur Leinwände, sondern auch Wände, ganze Räume und Fassaden. Neuerdings nützt sie auch gebogenes und gewalztes Aluminiumblech als «Unterlage» für ihre genauso überlegte wie spontane Malerei in starken Farben.
Auf einem grossen Tisch liegen Materialmuster und Zeichnungen, rundherum wimmelt es von riesigen Leinwänden in leuchtenden und vibrierenden Farben, die teilweise noch auf ihre Fertigstellung warten. Wer das Studio von Renée Levi und ihrem Partner Marcel Schmid besucht, taucht augenblicklich in ein sinnliches künstlerisches Universum ein.
Die neuesten Meldungen.
Am Zürcher Schauspielhaus hat die Co-Intendantin Pınar Karabulut Bertolt Brechts Stück neu inszeniert. Die Musik macht Dampf; im Klamauk aber geht er manchmal wieder verloren.
Die Überraschung ist gross: Anstelle einer lange favorisierten Doppelspitze aus Barrie Kosky und Sophie de Lint soll der Belgier Peter de Caluwe 2027 als alleiniger Intendant die Leitung des wichtigsten Kulturfestivals in Europa übernehmen.
Als Reaktion auf rechte Parteien wie die AfD verbreiten Politiker und Medien einen schrillen Antifaschismus. Selbst Gewalt scheint manchen legitim.
Der streitbare Verleger Holger Friedrich fordert das westdeutsche Medien-Establishment heraus. Im Gespräch erklärt er, warum er die Brandmauer für lebensfremd hält – und weshalb er für den Einstieg ins Zeitungsgeschäft einen hohen persönlichen Preis bezahlt hat.
Donald Trump als IS-Mörder, Giorgia Meloni und Gendersprech-Gegner als «heimliche Hitler»: Je mehr die Auflage des «Spiegels» sinkt, desto schriller werden seine Titelgeschichten. Die jüngste sorgt für landesweite Aufregung.

Tom Hiddleston und Willem Dafoe auf dem Green Carpet, der Everest auf der Leinwand: Das ZFF eröffnet mit «Tenzing» und viel Hollywood.
Leila Surkovic hat drei Zuhause – und ist trotzdem nirgends angekommen. Auf ihrem Debütalbum singt sie vom Erwachsenwerden und vom Gefühl, irgendwo dazwischen festzustecken.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Der frühere TV-Mädchenschwarm Jonathan Taylor Thomas war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden. Jetzt hat er Ärger mit der Polizei. Seine Fans feiern das.
Jorina Stamm ist die Stimme von Soft Loft. Doch die Sängerin versteht den internationalen Erfolg als Leistung einer Band – nicht einer Frontfrau.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Die St.Galler Band Human Human veröffentlicht mit «Fears and Confidence» ihre erste EP. Am Freitag und Samstag bringt das Duo die neuen Songs erstmals mit einer sechsköpfigen Band im Bahnhof Bruggen auf die Bühne. Dabei trifft sanfter Alternative-Pop auf Texte über Verletzlichkeit, Hoffnung und das Menschsein.
Familie, psychische Erkrankungen und die Frage nach dem, was normal ist: Psychologe und Autor Leon Engler spricht in der Theaterwerkstatt Gleis 4 über die Themen seines autofiktionalen Debütromans «Botanik des Wahnsinns».
Der berühmteste französische Schriftsteller glaubt in seinem neuen Buch, dass wir in Europa ausgedient haben und nur noch auf einen Invasor warten. Ist es Putin oder doch eine künstliche Superintelligenz?
Taylor Swift überrascht ihre Fans mit neuem Song, aber dummerweise sorgt das Cover-Artwork für Spott auf Social Media: Ist das Photoshop, KI oder etwa Absicht?
«Mozarts Reise nach Prag» nach der Novelle von Eduard Mörike wird im Theater Trouvaille zu einem Dialog zwischen Literatur und Musik: Ein Erzähler und vier Hände am Klavier erschaffen behagliche Salonatmosphäre für Liebhaber der schönen Sprache. Am Wochenende war Premiere.
Die «Rock’n’Roll Boutique» im St.Galler Linsebühlquartier ist eine temporäre Fundgrube für Liebhaber «alter Maschinen». Während fünf Tagen zeigen und verkaufen Roger Gahler und Tobias Murer dort Instrumente, Verstärker und Echogeräte aus sieben Jahrzehnten.
Arnold Inauen war der erste Sänger, der Schallplatten in deutscher Sprache aufgenommen hat. Den Weg des Appenzellers vom Bauernbüblein zum gefeierten Tenor zeichnet eine Klangchronik nach, welche die Pianistin Andrea Wiesli für das Appenzeller Forum in Gonten zusammengestellt hat.
Die Koproduktion des Komiktheaters GHG Sonnenhalde Tandem und des Theaters St.Gallen feierte am Samstag vor ausverkauftem Haus Premiere. «Das NEINhorn» sorgt mit viel Wortwitz und Musik für beste Unterhaltung. Besonders Joy Käser überzeugt in der Hauptrolle mit ansteckender Spielfreude.
Die kürzlich veröffentlichte Dokutainment-Serie «Für immer und WG» des St.Galler Filmemachers Luca Schmid war während der vergangenen zwei Wochen die meist gestreamte Sendung auf der Plattform Play SRF. Ende September folgt mit dem Dokumentarfilm «Das Ende einer Ära» sein Kino-Debüt.
Christine von Mentlen liebt den Ausdruckstanz und die Arbeit auf und hinter der Bühne. Seit Jahrzehnten prägt sie mit dem Tanzraum das Herisauer Kulturleben. Dafür erhält sie nun den kulturellen Anerkennungspreis des Kantons Appenzell Ausserrhoden.
Der in Gais lebende Musiker verwandelt Marktlärm, Architekturpläne oder sogar Käse in Musik. Nun wird der international tätige Ostschweizer für sein aussergewöhnliches Schaffen ausgezeichnet.
Bluegrass, Irish Folk und mehrstimmiger Gesang treffen auf Geschichten über Lichtverschmutzung, soziale Ungleichheit und den Wunsch nach einem anderen Leben. Mit ihrem ersten Album schafft die Bourbon Breeze Brigade eine eigene Piratenwelt samt Buch.
Nach Ed Sheerans Entschuldigung zum Macklemore-Rausschmiss wütet der Shitstorm weiter. Aber ist der Sänger wirklich der Bösewicht in diesem Debakel? Schliesslich ist es einfacher, einen Promi zu canceln, als ein System zu ändern.
Rolf Dobelli warnt vor einer Gesellschaft, in der die Mehrheit das Denken an die KI auslagert. Im Gespräch erklärt der Autor, wie er es geschafft hat, dass seine Söhne kein Handy wollen, was Geld mit Freiheit zu tun hat – und weshalb er seinen Todestag kennt.
Macklemore wurde nach seinem «Free Palestine»-Auftritt aus Ed Sheerans Tour geschmissen. Plötzlich geht es aber nicht mehr nur um Musik, sondern um Meinungsfreiheit. Was Greta Thunberg und Kanye West damit zu tun haben.
Ab dem 26. Oktober geht der Kampf um die Rosen wieder los: Die Bachelorette startet mit Ariel in eine neue Staffel. Und die 23-jährige Baslerin macht von Anfang an klar, dass sie alles andere als einfach zu haben ist.
Als Hofdame will man sich bei «Bauer, ledig, sucht…» natürlich beweisen. So wagt sich Susanne auch ans Steuer, als Peter sie fragt, ob sie einmal Traktor fahren möchte. Die Zürcherin merkt jedoch schnell: Das ist nichts für sie.
Der US-amerikanische Filmemacher und Oscar-Gewinner Alex Gibney geht in seinem Doku-Epos «Musk» der Frage nach, die sich viele stellen.
Nazareth haben neu einen Schweizer Sänger. Sie sind Headliner am «Legends of Rock»-Abend am zweiten «Rock Meets Country», das neu in Hochdorf stattfindet.
Ohne ihre jahrelange Freundschaft wäre es nie dazu gekommen: Reto Burrell aus Stans und Lin Stucki aus Aarau veröffentlichten ein gemeinsames Album. Bald spielen sie die Songs in der Schüür in Luzern.
Das Urner Trio «Einzig und dr Andr» wirft einen mehr als nostalgischen Blick auf die Jugend und die Heimat. Das Publikum kann mitfühlen und ist begeistert. Die Kleintheater-Saison ist eröffnet.
Die schlechten Noten im PISA-Test geben Erwachsenen zu denken. Die Forschung zeigt: Kinder werden später eher zu Viellesern, wenn ihnen vorgelesen wird.
Der deutsche Buch-Blogger und Autor Wolfgang Franssen überzeugt mit seinem zweiten Krimi «Einer sollte ihm sagen, dass er tot ist».
Der 43-jährige US-Schriftsteller Tony Tulathimutte schrieb das Buch der Stunde. Es erzählt davon, wie soziale Medien, Dating-Apps und Künstliche Intelligenz unsere Partnerschaften ins Chaos stürzen.
Kein Skandal, keine Provokation – aber auch kein Theaterzauber: «Die Zauberflöte» am Opernhaus Zürich bleibt hinter ihren Möglichkeiten.
Am Sonntag macht die Schweiz die Nacht zum Tag: Doch es droht ein böses Erwachen.
Thorleifur Örn Arnarsson liefert starke Bilder, bleibt eine schlüssige Deutung von «Tannhäuser» aber schuldig. Musikalisch hingegen gelingt dem Opernhaus ein Triumph.
Der Künstler wurde 88 Jahre alt. Berühmt wurde er in den 1960er und 70er Jahren mit Motiven, die auf Briefmarken, Bussen und Turnschuhen landeten.
Die Luzerner Max Wandeler Stiftung zeigt nicht nur neue, faszinierende Malerei von Ladina Gaudenz, sie hat sich auch etwas Besonderes einfallen lassen.
Von Pipilotti Rist bis Olaf Breuning: Wie wir auch muss Kunst im Sommer an die frische Luft. Wir zeigen ihnen, wo sie was finden.
Bei Promi-News ist es ein schmaler Grat zwischen Berichterstattung und Sensationsgeilheit. Doch während Cindy Crawford um ihren Sohn trauert, sprengt ein geschmackloses KI‑Video alle Grenzen.
Nie zuvor hat der Buckingham Palast noch vor der Veröffentlichung auf ein Enthüllungsbuch reagiert. Jetzt ist «Swan Song: Diana, My Sister» von Dianas Bruder erschienen – und nicht nur randvoll mit Schockmomenten, sondern auch gnadenlos gegenüber den Royals.
Der Chef ist «passiv-aggressiv», Dates scheitern an «Red Flags». Der deutsche Psychologe und Journalist Jens Bergmann sagt: Diese Begriffe bringen uns nicht weiter.
Die bei Kindern so beliebten Plastik-Teigtaschen riechen chemisch. Behörden warnen. Der Detailhändler Coop hat sie aus dem Sortiment verbannt.
Promi-Beziehungen sind für Klatschtanten wie Seifenopern im echten Leben. Kein bisschen wichtig und doch wird geglotzt. Nun bringt Sarah Connor das Ganze «Wer hat mit wem?»-Spiel aber durcheinander.
Der Film «Naza» zeigt Israels Kriegsführung im Gazastreifen. Nun geraten die Oscar-prämierten Filmemacher ins Visier der Regierung und der extremen Rechten.
Nach dem ambitionierten «Something Beautiful» setzt die US-Sängerin auf Dance-Pop. Doch ihre unverwechselbare Stimme findet darauf kaum den passenden Song.
Was tun, wenn man immer wieder über dieselben Dinge streitet? Unsere Kolumnisten weiss einen Rat.
Schreckliche Nachrichten für Cindy Crawford: Ihr Sohn Presley Gerber ist tot. Die Ursache ist noch nicht klar. Gerber kämpfte mit mentalen Problemen.
Stars und Sternchen strömten zur Eröffnung von George Lucas’ Lucas Museum of Narrative Art. Trotz Promi-Auflauf gab vor allem einer zu reden.
Stefan Büsser schiesst gegen Zürcher, diskutiert mit der KI und empfängt Joel Basman. Die besten Pointen des Abends kommen allerdings nicht immer vom Gastgeber selbst.
Zum Saisonbeginn zeigt Co-Intendantin Pinar Karabulut «Die Dreigroschenoper» . Ihre Inszenierung ist ein Lehrstück, wenn auch nicht so wie intendiert.
Ed Sheeran spielte in Philadelphia das erste Konzert seit dem Ausschluss von Macklemore aus seinem Vorprogramm. Auf der Bühne bezog der britische Musiker Stellung zu der Kontroverse. «Ich mache Fehler und es tut mir leid», sagte Sheeran dabei.
So hat man die ikonischen Bilder aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich noch nie gesehen.
Ein Mord, ein Bunker und ziemlich viel Weltuntergang: Der neue Kölner «Tatort» packt einiges in seine 90 Minuten. Das ist mitunter ziemlich abstrus, aber doch spannend.
«Romulus der Grosse» stand lange im Schatten berühmterer Dürrenmatt-Stücke. Das ist nun vorbei. Am Stadttheater Solothurn wird die Groteske über Imperien und Macht neu belebt.
Barbie und Ken beherrschen die Welt der Puppen. Doch nun gibt es Neuzugang: Lenny Kravitz gibt es ab sofort als Mini-Version. Auch der Rockstar findet’s «cool».
Jazz für die Ewigkeit: Giant Steps (1959), My Favorite Things (1961), Duke Ellington & John Coltrane (1963), A Love Supreme (1965) und Ascension (1966).
Vor 100 Jahren, am 23. September 1926, wurde der Saxofonist geboren, der den Jazz immer wieder neu erfand und dessen Ideen bis heute weit über das Genre hinauswirken.
Noch bevor sein Buch über Diana erscheint, sorgt Charles Spencer für helle Aufregung – auch bei den Royals. Die Vorwürfe sind explosiv. Aber ist ein weiteres Enthüllungsbuch die Lösung?
Es ist ein Phänomen: Sobald ein Promi Mama wird, fällt der Startschuss für wilde Spekulationen – und vor allem für Kritik. Fingerspitzengefühl oder Privatsphäre? Fehlanzeige.
«Kinder verlieben sich nicht ins Lesen, sondern in Geschichten», sagt Kinderbuchautorin Dörte Horn. Sie erklärt, wie Eltern die Lust auf Bücher wecken können, was bei kleinen Lesemuffeln hilft – und verrät ihr eigenes Lieblingsbuch.
Noch bevor Lady Dianas Bruder sein Buch über die Royals veröffentlicht, sind die Auszüge bereits explosiv. Sogar der Palast sieht sich gezwungen, zu reagieren.
Die Saison beginnt mit Tschaikowsky, Dieter Ammann und Skrjabin – doch spannender als das Konzert sind die Fragen, die sich das Haus selbst stellen muss.
Wie weit darf Satire über einen verstorbenen König gehen? Ein Anwalt will gegen Stefan Büsser vorgehen und beruft sich dabei auf einen ungewöhnlichen Strafbestand.
Nach seinem Rausschmiss aus Ed Sheerans Tour spendet Macklemore sein Honorar. Stadionbesitzer Robert Kraft soll dasselbe tun. Doch der Milliardär kann den Shitstorm nicht besänftigen.
Ausgerechnet die mächtigsten Köpfe der KI-Branche warnen vor der eigenen Technologie. Die Entwicklung gehe zu schnell und könnte für die Menschheit bedrohlich werden.
Die Aufregung um den freizügigen Werbespot von Sydney Sweeney zeigt die Doppelmoral von Hollywood. Sexualität ja, aber.
Harry und Meghan sind zurück in Grossbritannien. Doch nun gab es dort eine böse Überraschung: Meghans private Telefonnummer wurde veröffentlicht. Ausgerechnet zum Schulwechsel ihrer Kinder.
Der Mentalist Tobias Heinemann stellt im «TalkTäglich» seine Fähigkeiten unter Beweis. Bleibt das Handy der Moderatorin Patricia Zuber vor dem Hammer verschont?
Um die Berner Band ist es still geworden. Nun wird ihre Bildwelt im Holenacker Teil des öffentlichen Raums.
Ein Viertel Jahrhundert lang gab es für musikbegeisterte Cello- und Kontrabasslernende in den Sommerferien die «Tage für Tiefe Streicher» auf Schloss Wartegg. Nun treten Ehemalige gemeinsam mit dem Konzertchor der Singschule auf, spielen Lieblingsstücke aus 25 Jahren – und einen Stahlberger-Song.
Vergeltung kann sich wie Gerechtigkeit anfühlen. Genau an diesem Widerspruch arbeitet sich die fünfte Staffel von «Fauda» ab.
Historische Rekorde, grosse Abräumer und emotionale Momente: Bei den Emmy Awards 2026 schrieb Matthew Rhys Fernsehgeschichte, «Widow's Bay» und «The Pitt» dominierten die Preisverleihung – und Michael J. Fox sorgte für Gänsehaut.
Menschen neigten stets dazu, Technik zu vermenschlichen. Die generative KI verführt dazu ganz besonders. Eine bedenkliche Marotte, findet die Autorin.
Ausgerechnet die mächtigsten Köpfe der KI-Welt warnen eindringlich vor Kontrollverlust. Ein spektakulärer Hackerangriff von OpenAI-Agenten zeigt, warum ihre Sorge plötzlich konkreter ist.
Romantisch, explizit und millionenfach verkauft: Das Buchgenre New Adult hält die Umsätze der Belletristik stabil. Im Literaturbetrieb gilt es trotzdem als minderwertig.
Venedig hat gezeigt, wie das zeitgenössische Kino gesellschaftliche Konflikte verhandelt. Doch was soll ein Film der Wirklichkeit eigentlich noch hinzufügen?
Mit seiner «zu rauchigen» Stimme flog Roberto Guerra in Zürich von der Schauspielschule. Karriere machte er dann genau mit diesem Markenzeichen – und ohne Schweizerdeutsch. Diese Woche gastiert der gebürtige St.Galler mit dem Solo «Novecento» in der Kellerbühne.
Viola Amherd eröffnet das Dorflädeli «Fixpreis», und Daniel Jositsch verspeist Badran. So war «Late Night Switzerland».
Rolando Villazón singt am Theater St.Gallen seine Lieblingsrolle; das Ensemble, das mit ihm auf der Bühne steht, kommt dabei bestens zur Geltung. Am Samstag hatte Jacques Offenbachs Oper «Hoffmanns Erzählungen» Premiere – in einer spritzigen Inszenierung von Guta Rau.
Heisser Applaus für eine Schweizer Erstaufführung: Luzern eröffnet mit dem Bühnenhit «Egal» und macht dabei alles richtig, fast.
Sebastian Bohren gewinnt für den Abschluss seines Brugg-Festivals den deutschen Maestro Christoph Eschenbach. Doch am meisten überzeugt der Gastgeber selbst.
In Paris gab Céline Dion am Samstagabend das erste Konzert nach langer Krankheitspause. Es war ein Triumph.
Als Céline Dion nach sechs Jahren erstmals wieder für ein ganzes Konzert auf die Bühne tritt, ist sie wohl selbst überwältigt. Noch 25 weitere Male will Dion im Herbst und im kommenden Mai vor den Toren von Paris auftreten.
«König in Gelb» heisst der neue «Tatort» aus Hannover. War ein Bewohner des Pflegeheims ein Serienmörder? Eine haarsträubende Story mit einem fabelhaften Gastschauspieler.
Kaum äusserte sich Pink zu Macklemores «Free Palestine»-Auftritt, hagelte es heftige Kritik gegen die Sängerin. Nun meldet sie sich zu Wort. Ob das die Wogen glätten kann?
Einst galt in Hollywood: Bloss nicht zu viele Frauen in einem Film. Trotzdem wurde «Zauberhafte Schwestern» zum Kult. Jetzt kommt die Fortsetzung – mit Frauen über 50 in den Hauptrollen. Aber hat sich wirklich etwas geändert?