
An den BAFTA-Awards fiel das N-Wort. Afroamerikanische Schauspieler reagieren entsetzt, Tourette-Betroffene halten dagegen – und nur in einem Punkt sind sich viele einig.
Wenn zwei der gefragtesten Barocksängerinnen sich zusammentun, um jahrhundertelang vergessene Musik wachzuküssen, verzaubert es das Publikum. Zumal, wenn die beiden einander so innig beflügeln wie Miriam Feuersinger und Dorothee Mields mit Les Cornets Noirs im Konzert in der Kirche St.Mangen.
Wie stark Franz Liszt spätere Generationen von Komponisten wie Ravel oder Skrjabin beeinflusst hat, zeigte das hochintelligente Rezital von Lucas Debargue bei den Ittinger Sonntagskonzerten.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Der Starautor veröffentlicht ein letztes Buch mit seinen legendären Kolumnen. Ade «Business Class». Im Gespräch sagt er, wie Covid und Gendern sich auf die Schweizer Managerelite ausgewirkt haben – und er verrät, was Menschen guttut, aber der Wirtschaft schadet.
Bei der aktuellen Folge «Late Night Switzerland» wühlte Stefan Büsser in schlechtem Geschmack, holte aber das Menu mit dem süffisanten Harald Schmidt wieder auf Niveau.
Die spektakulärste Ausstellung dieser Tage findet in Davos statt. Das Kirchner Museum wird von Besuchern gestürmt.
Erstmals nach fast 800 Jahren zeigt Assisi die Reliquien des Heiligen Franz. Der Andrang ist riesig, mehrere Hunderttausende Besucher werden in der Gemeinde in Mittelitalien erwartet.
Er zählte zu den einflussreichsten Latino-Künstlern der Welt, für seine Fans war er schlicht der «King of Salsa». Nun ist Willie Colón mit 75 Jahren gestorben.
Mit Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) verliert Peter Faber seinen wichtigsten Gegenpol. Die Abschiedsfolge glänzt schauspielerisch, erzählt ihren komplexen Fall aber so dicht, dass man ohne Vorwissen schnell den Faden verliert.
Zwei Männer und eine coole Frau, deren Willen man sich besser beugt: «Vaim» des norwegischen Lakonikers ist topaktuell
Seine Musik hat weit über St.Gallen ausgestrahlt. Nächsten Mittwoch findet in der Kathedrale St.Gallen ein öffentlicher Gedenkanlass zum 25. Todestag von Paul Huber statt. Fachleute glauben wegen der Qualität seiner Werke auch zukünftig an Hubers Platz im Musikleben.
Mack Wolz, seit zwei Jahren Mitglied des Opernensembles am Theater St.Gallen, lässt sich weder beim Geschlecht noch beim Gesang auf eine Kategorie festlegen. Für das Musical «Hair» wechselt Wolz sogar die Sparte.
«Das Jahr des Kalks» nimmt einen Faden auf, den Laura Vogt bereits in ihren Debütroman vor zehn Jahren eingewoben hat – den Verlust des Vaters, die Erschütterungen, die sein Fortgehen verursacht hat. Die Ich-Erzählerin des neuen Buches findet in einer Krise Halt in naturkundlichen Recherchen.
Am Freitag tauft Clark S sein Album «Shell To Core» in der St.Galler Grabenhalle. Darauf zeigt sich der Sänger und Songwriter aus Altstätten erstmals von seiner zerbrechlichen Seite. Inspiration fand er unter anderem an einem Rave in London.
Beim Sport treibt ihn Heavy Metal an – als Sänger bevorzugt Manuel Walser Bach und Schubert. Geprägt haben ihn Auftritte seines Lehrers Thomas Quasthoff; von ihm lernte Walser, einen Saal mit 2000 Menschen in gespannte Stille zu versetzen. Am Freitag tritt der Teufner in der Tonhalle St.Gallen auf.
Die Autorin Anna Stern denkt sich in ihrem neuen Erzählband «Aber morgen ein neuer Tag» in 26 sehr verschiedene Frauentypen ein. «Wir brauchen Geschichten, um uns gegenseitig zu verstehen», findet die gebürtige Rorschacherin.
Nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor wird klar: Die Royals sind keine bessere Oberklasse – sondern nur die glamourösere Variante des ganz gewöhnlichen Menschen.
Sie gilt als die «vergessene Kennedy». Sie war das Opfer von rückständiger Medizin und dem Mann, der den grossen amerikanischen Kennedy-Clan begründete.
Es gehe bei dieser Abstimmung nicht um subjektive Befindlichkeiten, schreibt der ehemalige «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser.
Der Dokfilm «Namaste Seelisberg» zeichnet nach, wie sich der indische Guru Maharishi Mahesh Yogi in einem Urner Bergdorf einrichtete – und dabei für mächtig Ärger sorgte.
Manuela hat grossen Hunger mit zu «First Dates» gebracht. Genüsslich macht sie sich über ihr Cordon Bleu her, wobei ihr Gegenüber Patrick über ihre Tischmanieren staunt. «Wie ein Grossbauer, der gerade acht Stunden gearbeitet hat», kommentiert der sichtlich amüsierte Luzerner das Essverhalten.
Die Luzerner Produktionsfirma Zodiac Pictures ist für einige der erfolgreichsten Schweizer Filme verantwortlich. Gründer Lukas Hobi erklärt, wieso es in der Schweiz schwieriger ist, einen Film wie «Ewigi Liebi» zu finanzieren als einen wie «Heldin».
Sie ist die unangefochtene, deutsche Schlagerkönigin: Im Interview sagt Helene Fischer, weshalb sie sich kaum mit Vorurteilen konfrontiert fühlt, woher sie nach 20 Jahren im Rampenlicht ihre Motivation nimmt - und was sie vom erfolgreichen Marco Odermatt unterscheidet.
Weil die Zeit bis zur Räumung der Wohnung drängt, könnte ein Sammler günstig an Beatles-Raritäten gelangen. In der Zwischenzeit wurde auch bekannt, wie der verstorbene DJ verabschiedet wird.
Die Veranstalter-Legende über den Knatsch um das Albisgütli-Festival, sein Amerika und Musiker, die mit Trump nichts am Hut haben.
Der österreichische Starautor Michael Köhlmeier sucht für einmal nicht das Böse und Schlechte dieser Welt. Stattdessen widmet er sich dem Guten und findet es zum Beispiel in den Lippen.
Gymi ohne Goethe: Müssen Klassiker im Original gelesen werden? Oder reicht auch eine vereinfachte Variante? Wir haben Schweizer Gymnasiallehrer befragt - ihre Antwort fiel deutlich aus.
Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.
Die in Zug geborene Autorin Martina Clavadetscher, das Luzerner Theaterkollektiv «Fetter Vetter & Oma Hommage», das Volksmusik-Duo «hedi drescht» und die Zuger Band «duodendron» verweben Worte und Klänge – zu einem szenischen Gedicht.
Bis das Blut spritzt: Im Opernhaus Zürich wird Paul Hindemiths Oper «Cardillac» zum gegenwärtigen Psychokrimi. Die Regie glänzte nicht durchweg.
Das Opernhaus Zürich wagt sich an Paul Hindemiths «Cardillac». Die Sopranistin Anett Fritsch singt die Tochter des unheimlichen Goldschmieds, der zum Mörder wird.
Eine Londoner Designausstellung bringt viel Schamanismus und noch mehr irre Selbsterfahrung nach Zürich. «More than Human» ist eine Erweckung.
33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.
Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.
Der US-Schauspieler Eric Dane ist im Alter von 53 Jahren gestorben.
André Graf zerlegt Klassiker der Weltliteratur in Hauptsätze. Wird hier Weltliteratur zerstört oder vor dem Untergang bewahrt?
Das ZDF bringt künstlich generierte Aufnahmen von einem angeblichen Polizeieinsatz in den USA, ohne dies kenntlich zu machen. Dahinter dürfte eher Schlamperei als böse Absicht stecken.
Bevor Heidi Klum nach ihren «Määädchen» rief, erfand Tyra Banks «America’s Next Topmodel». Nun werden in einer Netflix-Doku die grauenhaften Kontroversen beleuchtet. Klartext sprechen aber nur die ehemaligen Kandidatinnen – und brechen teilweise auch noch über 20 Jahre später in Tränen aus. Aus gutem Grund.
Steinberg galt als einer der erfolgreichsten Hitmacher der letzten Jahrzehnte. Er wurde 75 Jahre alt.
Die Polizei hat Mitarbeiter des Museums wegen Betrugsverdachts verhaftet. Zudem hat Mona Lisa einen erneuten Wasserschaden nur knapp überlebt. Was ist los in Louvre?
Seine durchgeknallte Liebeserklärung an Napalm am Morgen ist eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte. Doch Robert Duvall brillierte auch als frommer Prediger – und war auch hinter der Kamera erfolgreich.
Schreiben ist für Jürgen-Thomas Ernst wie Spielen im Sandkasten; Blockaden kennt er nicht – weil seine Tage einer klaren Ordnung zwischen Schreibtisch und Natur folgen. Den Wald erlebt er als Kraft- und Inspirationsquelle.
Hecht ist die erfolgreichste Band der Schweiz. Jetzt versuchen sie es auch in Deutschland. Ein Gespräch über Erfolg, Energie und Emotionen.
32 Fürze pro Tag, ein Brief aus dem Élysée und ein Doppelgänger: Büssi fährt in der aktuellen «Late Night Switzerland» schweres Geschütz auf – landet er auch Treffer?
In Halle geht ein Serienmörder um, und Komissar Koitzsch sitzt halbnackt auf seinem Sofa und weint.
Manche Wörter nutzen sich nicht einfach ab – sie verändern ihre Bedeutung. Was einst Zustimmung war, klingt plötzlich wie Hohn.
Ein mächtiger Staatsapparat wollte ihnen nicht glauben, dann haben die Opfer selbst Epstein zu Fall gebrachen. In den Files werden sie nun weiterhin bloss gestellt.
Die SRG-Halbierungsinitiative bedroht auch die Ostschweizer Kulturlandschaft. Wir haben vier Kulturschaffende befragt, die deutliche Worte gegen die Initiative finden – und vor deren Folgen für Demokratie und Vielfalt warnen.
Innert einer Stunde führte das Sinfonieorchester St.Gallen im Tonhallekonzert unter der Leitung von Modestas Pitrenas klangprächtig und transparent von der grellen Feier des Lebens hinab in den Hades. Solisten waren Katrin Wundsam und Christopher Sokolowski.
Unter dem Künstlernamen Osomo bietet der Fribourger Musiker Simon Baumann seit zehn Jahren Konzerte an, bei denen das Publikum auf Matten am Boden liegt. Am Sonntag gastiert die Reihe erstmals in der Ostschweiz.
Autokraten wie der amerikanische Präsident bekämpfen jede Kultur, die weder Propaganda noch Schmeichelei ist. Doch Künstler wie Bad Bunny, Springsteen und Salman Rushdie schlagen immer mutiger zurück.
Aaron Asteria studierte Informatik an der ETH, bevor er sich für eine Popkarriere entschied. Heute ist er beim Label des bekannten Schweizer Musikers Bligg unter Vertrag. Vergangene Woche erschien sein Debütalbum «No Time for Heroes».
Mit Romanen wie «Rituale» wurde der niederländische Schriftsteller berühmt. Er schrieb auch über den Ungarnaufstand 1956, die Pariser Revolte 1968 und den Mauerfall in Berlin.
Valentin Magaro und Werner Angst haben für den Kunstverein Frauenfeld gemeinsam eine Ausstellung entwickelt. Im Zentrum ihres künstlerischen Dialoges steht das vieldeutige Frauenfelder Wappen: das Fräuli mit dem Leuli.
Was Opium und Rauchen einst waren, sind soziale Medien heute. Tiktok betäubt viele und macht abhängig – nicht zufällig, sondern systematisch. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede.
US-Schauspieler James Van Der Beek wurde durch die Teenieserie «Dawson's Creek» weltweit bekannt. 2024 gab er bekannt, an Darmkrebs erkrankt zu sein. Nun ist er mit 48 Jahren gestorben.
Phaidon Berdelis ist Musiker und Gamedesigner. Am Donnerstagabend gibt der 47-Jährige im Eisenwerk Frauenfeld einen Einblick in den Entstehungsprozess seines Videospiels «Bloomstone», das voraussichtlich 2027 erscheint.
Ksenija Sidorova ist schon mit Rockstar Zucchero aufgetreten. Nun triumphiert sie mit einem Album voller zeitgenössischer Werke.
Eine Netflix-Doku von 2020 über den Sexskandal um Jeffrey Epstein bekommt neue Brisanz. Was «Jeffrey Epstein: Stinkreich» besonders himmelschreiend macht.
Die umstrittene Frage, ob weisse Schauspieler auch Schwarze spielen dürfen, und umgekehrt, hat neuen Zündstoff erhalten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung zur Konfliktvermeidung.
Am 12. Februar kommt «Ewigi Liebi» in die Kinos. Drehbuchautor Urs Bühler erklärt im Interview, wie er das Erfolgsmusical des St.Galler Musikers Roman Riklin für die Leinwand adaptiert hat.
Frauen verdienen 16,2 Prozent weniger als Männer. Wer mit dieser Zahl argumentiert wie das Eidgenössische Büro für Gleichstellung verschweigt meist wichtige Fakten, findet unser Gastkommentator René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP).
Francis Rossi ist nach dem Tod seines Bandkollegen Rick Parfitt solo unterwegs. Er hat ein neues Album eingespielt und redet über Alter und Politik.
Extremistische Ideologien werden in der Schweiz ganz offen verbreitet: Online über den regulären Buchhandel.
Die Literaturzeitschrift Orte wurde 1974 von Werner Bucher gegründet und erschien seit 2015 unter dem Dach des Appenzeller Verlags. Künftig wird sie von einem Verein herausgegeben. Präsidentin Viviane Egli äussert sich zur neuen Ausrichtung.
«Spass und Tanz» hatte Latin-Star Bad Bunny angekündigt für seinen Pausenauftritt beim grossen NFL-Finale. Die bombastische Show bot aber auch politische Symbolik. Und verärgerte den US-Präsidenten.
Zum Start der neuen Staffel von «Late Night Switzerland» bot Stefan Büsser wenig Aufregendes. Dafür liess sich Jacqueline Badran zu einer Biologiestunde hinreissen.
Henry Purcells barocker Mix aus Oper, Schauspiel und Tanz ist zurück auf der Bühne. Nach nur drei Vorstellungen an den St.Galler Festspielen 2024 auf dem Flumserberg wird die Wiederaufnahme nun im Stadttheater gespielt – und entfaltet dort konzentrierter ihren wild-naturhaften Charme.
An der französischen Grenze trifft das Saar-Quartett auf Hass und auf Tote, deren Fluch lebendiger ist als mancher Bewohner.
Willkommen in der verschrobenen Klangspielwelt: Komponist und Theatermacher Ruedi Häusermann zeigt am Schauspielhaus Zürich, wie man das Leben in all seinen absurden Widrigkeiten feiern kann.
Sie gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen unserer Zeit: Die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Anne Morgenstern. Am 27. Februar hält die 50-Jährige an der GBS ein Referat.
Der 2022 gegründete Förderverein True Picture unterstützt junge Fotojournalistinnen und -journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Deren Reportagen werden nun erstmals öffentlich ausgestellt – sie zeigen Tatorte rechter Gewalt oder junge Soldaten im Ukrainekrieg.
Der Sänger spielt die Hauptrolle in der Verfilmung von «Ewigi Liebi». Im Gespräch verrät er, weshalb er in der Vorbereitung leer schlucken musste und welchen Schweizer Hit er am liebsten sang.
Der Altstätter Maler und Bildhauer Simon Kness ist 62-jährig verstorben. Als rastloser Berserker und grundehrlicher Beobachter ging er konsequent seinen eigenen Weg. Zu seinen bekanntesten Werken gehört die monumentale Pferd-Skulptur im Strassenraum von Widnau.
Darf die grösste Kunstmesse der Welt mit der Marke «Basel» Etikettenschwindel betreiben - oder muss sie sogar?
Immer mehr Experten werfen nicht nur den Hamas-Terroristen schwere Kriegsverbrechen vor, sondern auch Israels Armee. In einem Buch berichten palästinensische Zivilisten, wie sie den Gaza-Krieg überlebten.
Über eine Millionen Leute haben das Schweizer Musical «Ewigi Liebi» auf der Bühne gesehen. Nun kommt der Film in die Kinos und feierte am Mittwochabend Premiere in Zürich. Luca Hänni wie auch Susanne Kunz, die in Hauptrollen zu sehen sind, waren entsprechend aufgeregt.
Das St.Galler Programmkino Kinok zeigt seit letzten Dezember jeden ersten Freitag des Monats einen Arthouse-Klassiker; am 6. Februar steht «Blade Runner» auf dem Programm. Die neue Reihe «Friday Night Club» soll zudem den Austausch fördern, sagt die Programmverantwortliche Patricia Hinkelbein im Interview.
Der St.Galler Kabarettist Manuel Stahlberger hat für sein neues Programm Mailänderli gebacken und düstere Songs geschrieben: «Es geht» feierte am Dienstag Premiere in St.Gallen. Einige Nummern kennt man bereits aus früheren Programmen.
Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider schlägt mit seinen Büchern wunderbar poetische und hochpolitische Brücken. Im neuen Buch «Der letzte Sommer der Tauben» wird die Taube zum Freiheitssymbol.
Die Serie «Heated Rivalry» über die geheime Liebe zweier Eishockey-Stars hat einen ordentlichen Hype ausgelöst. Daran schuld sind die zahlreichen Sexszenen – aber nicht nur.
Catherine Zuber hat das Broadway-Musical «Moulin Rouge!» ausgestattet. Jetzt ist es zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen, und Zuber erzählt, wieso sie in Vevey einmal 6000 Kostüme entwarf.

An den BAFTA-Awards fiel das N-Wort. Afroamerikanische Schauspieler reagieren entsetzt, Tourette-Betroffene halten dagegen – und nur in einem Punkt sind sich viele einig.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Der Starautor veröffentlicht ein letztes Buch mit seinen legendären Kolumnen. Ade «Business Class». Im Gespräch sagt er, wie Covid und Gendern sich auf die Schweizer Managerelite ausgewirkt haben – und er verrät, was Menschen guttut, aber der Wirtschaft schadet.
Bei der aktuellen Folge «Late Night Switzerland» wühlte Stefan Büsser in schlechtem Geschmack, holte aber das Menu mit dem süffisanten Harald Schmidt wieder auf Niveau.
Eine Motion der SVP fordert, künftig Kunst an Tiefbauprojekten auszuschliessen. Der Regierungsrat des Kantons Aargau lehnt diese Forderung ab.
Der US-Präsident ist nicht der Zauberer – wir sind es. Die Schweizer Buchpreisträgerin zeigt in der Alten Reithalle Aarau eine böse Parabel nach E. T. A. Hoffmann.
Mit «Sink positiv» gehen die beiden Aargauer Kult-Komiker auf Tournee: Clownesk und voller Wortwitz - fast eine wissenschaftliche Analyse.
Die spektakulärste Ausstellung dieser Tage findet in Davos statt. Das Kirchner Museum wird von Besuchern gestürmt.
Erstmals nach fast 800 Jahren zeigt Assisi die Reliquien des Heiligen Franz. Der Andrang ist riesig, mehrere Hunderttausende Besucher werden in der Gemeinde in Mittelitalien erwartet.
Er zählte zu den einflussreichsten Latino-Künstlern der Welt, für seine Fans war er schlicht der «King of Salsa». Nun ist Willie Colón mit 75 Jahren gestorben.
Mit Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) verliert Peter Faber seinen wichtigsten Gegenpol. Die Abschiedsfolge glänzt schauspielerisch, erzählt ihren komplexen Fall aber so dicht, dass man ohne Vorwissen schnell den Faden verliert.
Zwei Männer und eine coole Frau, deren Willen man sich besser beugt: «Vaim» des norwegischen Lakonikers ist topaktuell
Ein Vorstoss fordert, dass ein Drittel des kantonalen Swisslosfonds der Sportförderung zukommt. Das hätte weitreichende Folgen.
Wie hält Delia Mayer durch in einer Industrie, die Männern erlaubt zu altern – Frauen aber nicht? Die Ex-Tatort-Kommissarin über ihr Regiedebüt und über weibliche Potenz.
Gekündigter Kulturlastenvertrag, gestärkte Laienkultur: Zeit für einen Ausblick auf die Aargauer Kulturpolitik mit SVP-Regierungsrätin Martina Bircher.
Nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor wird klar: Die Royals sind keine bessere Oberklasse – sondern nur die glamourösere Variante des ganz gewöhnlichen Menschen.
Sie gilt als die «vergessene Kennedy». Sie war das Opfer von rückständiger Medizin und dem Mann, der den grossen amerikanischen Kennedy-Clan begründete.
Es gehe bei dieser Abstimmung nicht um subjektive Befindlichkeiten, schreibt der ehemalige «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser.
Der Dokfilm «Namaste Seelisberg» zeichnet nach, wie sich der indische Guru Maharishi Mahesh Yogi in einem Urner Bergdorf einrichtete – und dabei für mächtig Ärger sorgte.
Manuela hat grossen Hunger mit zu «First Dates» gebracht. Genüsslich macht sie sich über ihr Cordon Bleu her, wobei ihr Gegenüber Patrick über ihre Tischmanieren staunt. «Wie ein Grossbauer, der gerade acht Stunden gearbeitet hat», kommentiert der sichtlich amüsierte Luzerner das Essverhalten.
Die Luzerner Produktionsfirma Zodiac Pictures ist für einige der erfolgreichsten Schweizer Filme verantwortlich. Gründer Lukas Hobi erklärt, wieso es in der Schweiz schwieriger ist, einen Film wie «Ewigi Liebi» zu finanzieren als einen wie «Heldin».
Sie ist die unangefochtene, deutsche Schlagerkönigin: Im Interview sagt Helene Fischer, weshalb sie sich kaum mit Vorurteilen konfrontiert fühlt, woher sie nach 20 Jahren im Rampenlicht ihre Motivation nimmt - und was sie vom erfolgreichen Marco Odermatt unterscheidet.
Weil die Zeit bis zur Räumung der Wohnung drängt, könnte ein Sammler günstig an Beatles-Raritäten gelangen. In der Zwischenzeit wurde auch bekannt, wie der verstorbene DJ verabschiedet wird.
Die Veranstalter-Legende über den Knatsch um das Albisgütli-Festival, sein Amerika und Musiker, die mit Trump nichts am Hut haben.
Der österreichische Starautor Michael Köhlmeier sucht für einmal nicht das Böse und Schlechte dieser Welt. Stattdessen widmet er sich dem Guten und findet es zum Beispiel in den Lippen.
Gymi ohne Goethe: Müssen Klassiker im Original gelesen werden? Oder reicht auch eine vereinfachte Variante? Wir haben Schweizer Gymnasiallehrer befragt - ihre Antwort fiel deutlich aus.
Wer sich für die Menschen auf der grössten Insel der Welt interessiert, nicht nur für den geopolitischen Konflikt um Grönland, sollte grönländische und andere Romane lesen.
Die in Zug geborene Autorin Martina Clavadetscher, das Luzerner Theaterkollektiv «Fetter Vetter & Oma Hommage», das Volksmusik-Duo «hedi drescht» und die Zuger Band «duodendron» verweben Worte und Klänge – zu einem szenischen Gedicht.
Bis das Blut spritzt: Im Opernhaus Zürich wird Paul Hindemiths Oper «Cardillac» zum gegenwärtigen Psychokrimi. Die Regie glänzte nicht durchweg.
Das Opernhaus Zürich wagt sich an Paul Hindemiths «Cardillac». Die Sopranistin Anett Fritsch singt die Tochter des unheimlichen Goldschmieds, der zum Mörder wird.
Eine Londoner Designausstellung bringt viel Schamanismus und noch mehr irre Selbsterfahrung nach Zürich. «More than Human» ist eine Erweckung.
33 Millionen Dollar, ein umstrittener Verkauf, dann monatelang spurlos verschwunden: Paul Cézannes «Fruits et pot de gingembre» galt als für die Öffentlichkeit verloren. Jetzt ist das Gemälde überraschend wieder aufgetaucht – und in der Fondation Beyeler zu sehen.
Noch vor Trumps Plänen haben Museen erkannt, dass Grönland das Thema der Stunde ist.
Der US-Schauspieler Eric Dane ist im Alter von 53 Jahren gestorben.
André Graf zerlegt Klassiker der Weltliteratur in Hauptsätze. Wird hier Weltliteratur zerstört oder vor dem Untergang bewahrt?
Das ZDF bringt künstlich generierte Aufnahmen von einem angeblichen Polizeieinsatz in den USA, ohne dies kenntlich zu machen. Dahinter dürfte eher Schlamperei als böse Absicht stecken.
Bevor Heidi Klum nach ihren «Määädchen» rief, erfand Tyra Banks «America’s Next Topmodel». Nun werden in einer Netflix-Doku die grauenhaften Kontroversen beleuchtet. Klartext sprechen aber nur die ehemaligen Kandidatinnen – und brechen teilweise auch noch über 20 Jahre später in Tränen aus. Aus gutem Grund.
Steinberg galt als einer der erfolgreichsten Hitmacher der letzten Jahrzehnte. Er wurde 75 Jahre alt.
Die Polizei hat Mitarbeiter des Museums wegen Betrugsverdachts verhaftet. Zudem hat Mona Lisa einen erneuten Wasserschaden nur knapp überlebt. Was ist los in Louvre?
Seine durchgeknallte Liebeserklärung an Napalm am Morgen ist eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte. Doch Robert Duvall brillierte auch als frommer Prediger – und war auch hinter der Kamera erfolgreich.
Hecht ist die erfolgreichste Band der Schweiz. Jetzt versuchen sie es auch in Deutschland. Ein Gespräch über Erfolg, Energie und Emotionen.
32 Fürze pro Tag, ein Brief aus dem Élysée und ein Doppelgänger: Büssi fährt in der aktuellen «Late Night Switzerland» schweres Geschütz auf – landet er auch Treffer?
In Halle geht ein Serienmörder um, und Komissar Koitzsch sitzt halbnackt auf seinem Sofa und weint.
Manche Wörter nutzen sich nicht einfach ab – sie verändern ihre Bedeutung. Was einst Zustimmung war, klingt plötzlich wie Hohn.
Ein mächtiger Staatsapparat wollte ihnen nicht glauben, dann haben die Opfer selbst Epstein zu Fall gebrachen. In den Files werden sie nun weiterhin bloss gestellt.
Autokraten wie der amerikanische Präsident bekämpfen jede Kultur, die weder Propaganda noch Schmeichelei ist. Doch Künstler wie Bad Bunny, Springsteen und Salman Rushdie schlagen immer mutiger zurück.
Mit Romanen wie «Rituale» wurde der niederländische Schriftsteller berühmt. Er schrieb auch über den Ungarnaufstand 1956, die Pariser Revolte 1968 und den Mauerfall in Berlin.
Was Opium und Rauchen einst waren, sind soziale Medien heute. Tiktok betäubt viele und macht abhängig – nicht zufällig, sondern systematisch. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede.
US-Schauspieler James Van Der Beek wurde durch die Teenieserie «Dawson's Creek» weltweit bekannt. 2024 gab er bekannt, an Darmkrebs erkrankt zu sein. Nun ist er mit 48 Jahren gestorben.
Ksenija Sidorova ist schon mit Rockstar Zucchero aufgetreten. Nun triumphiert sie mit einem Album voller zeitgenössischer Werke.
Eine Netflix-Doku von 2020 über den Sexskandal um Jeffrey Epstein bekommt neue Brisanz. Was «Jeffrey Epstein: Stinkreich» besonders himmelschreiend macht.
Die umstrittene Frage, ob weisse Schauspieler auch Schwarze spielen dürfen, und umgekehrt, hat neuen Zündstoff erhalten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung zur Konfliktvermeidung.
Die Aargauer Regisseurin Johanna Böckli inszeniert erneut am Kurtheater Baden die Schweizer Erstaufführung: Nun nimmt sie sich Thomas Melles «Die Welt im Rücken» vor: ein Buch über die bipolare Störung des Autors.
Für das 9. Pianofestival am 14. und 21. Februar hat das organisierende Paar Junko und Teemu Holma gleich drei Star-Pianisten eingeladen.
Frauen verdienen 16,2 Prozent weniger als Männer. Wer mit dieser Zahl argumentiert wie das Eidgenössische Büro für Gleichstellung verschweigt meist wichtige Fakten, findet unser Gastkommentator René Scheu, Philosoph und Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP).
Francis Rossi ist nach dem Tod seines Bandkollegen Rick Parfitt solo unterwegs. Er hat ein neues Album eingespielt und redet über Alter und Politik.
Extremistische Ideologien werden in der Schweiz ganz offen verbreitet: Online über den regulären Buchhandel.
«Spass und Tanz» hatte Latin-Star Bad Bunny angekündigt für seinen Pausenauftritt beim grossen NFL-Finale. Die bombastische Show bot aber auch politische Symbolik. Und verärgerte den US-Präsidenten.
Zum Start der neuen Staffel von «Late Night Switzerland» bot Stefan Büsser wenig Aufregendes. Dafür liess sich Jacqueline Badran zu einer Biologiestunde hinreissen.
An der französischen Grenze trifft das Saar-Quartett auf Hass und auf Tote, deren Fluch lebendiger ist als mancher Bewohner.
Willkommen in der verschrobenen Klangspielwelt: Komponist und Theatermacher Ruedi Häusermann zeigt am Schauspielhaus Zürich, wie man das Leben in all seinen absurden Widrigkeiten feiern kann.
Sie gehört zu den bedeutendsten Fotografinnen unserer Zeit: Die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Anne Morgenstern. Am 27. Februar hält die 50-Jährige an der GBS ein Referat.
Der Sänger spielt die Hauptrolle in der Verfilmung von «Ewigi Liebi». Im Gespräch verrät er, weshalb er in der Vorbereitung leer schlucken musste und welchen Schweizer Hit er am liebsten sang.
Darf die grösste Kunstmesse der Welt mit der Marke «Basel» Etikettenschwindel betreiben - oder muss sie sogar?
Das Z7-Team beschallt an vier Abenden im Juli das Freilufttheater in Augusta Raurica.
Der Aargauer Pianist Benjamin Engeli und der Berner Klarinettist Bernhard Röthlisberger legen Weltersteinspielungen des Komponisten Adolf Reichel vor.
Immer mehr Experten werfen nicht nur den Hamas-Terroristen schwere Kriegsverbrechen vor, sondern auch Israels Armee. In einem Buch berichten palästinensische Zivilisten, wie sie den Gaza-Krieg überlebten.
Über eine Millionen Leute haben das Schweizer Musical «Ewigi Liebi» auf der Bühne gesehen. Nun kommt der Film in die Kinos und feierte am Mittwochabend Premiere in Zürich. Luca Hänni wie auch Susanne Kunz, die in Hauptrollen zu sehen sind, waren entsprechend aufgeregt.
Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider schlägt mit seinen Büchern wunderbar poetische und hochpolitische Brücken. Im neuen Buch «Der letzte Sommer der Tauben» wird die Taube zum Freiheitssymbol.
Die Serie «Heated Rivalry» über die geheime Liebe zweier Eishockey-Stars hat einen ordentlichen Hype ausgelöst. Daran schuld sind die zahlreichen Sexszenen – aber nicht nur.
Catherine Zuber hat das Broadway-Musical «Moulin Rouge!» ausgestattet. Jetzt ist es zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen, und Zuber erzählt, wieso sie in Vevey einmal 6000 Kostüme entwarf.
Das sind unsere Tipps für das nonkonformistische Musikfestival «One Of A Million» vom 6. bis zum 14. Februar in Baden.
Rund 80 Prozent beträgt der Frauenanteil des Badener «One Of A Million»-Festivals. Das lässt die Konkurrenz blass aussehen.
Die Luzerner Musikerin Priska Zemp feiert ihr Jubiläum mit 20 Kollaborationen. Sie erzählt von der ersten Begegnung mit Büne Huber oder Boris Blank von Yello und wieso sie sich solo wieder der alten Heidi Happy annähert.
Der junge Hollywood-Star könnte bald seinen ersten Oscar holen. Nach seinem Erfolg als junger Bob Dylan in «A complet unknown» ist er Favorit mit «Marty Supreme».
Sein Einfluss auf die Entwicklung des Schweizer Rock und Pop kann nicht überschätzt werden. Nun ist der Musiker und Maler im Alter von 81 Jahren gestorben.
Die Musikbranche zeigt sich wesentlich politischer als ihre Kollegen vom Film. Bei der Grammy-Verleihung äusserten sich mehrere Stars gegen Donald Trump und dessen Politik.
33 Jahre lang stand der Songschreiber im Schatten von Polo Hofer. In der Mühle Hunziken wurde er vom Publikum frenetisch gefeiert.
Im Internet kann auf fast alles gewettet werden – auch auf Weltpolitik und Kriege. Klingt makaber, doch die Prognosen sind so präzise, dass sich auch Geheimdienste dafür interessieren.
Um Crans-Montana kommen Hadorn und Vetter nicht herum. Den Katastrophen-Jahresbeginn meistern sie humortechnisch aber sehr gut. Daneben werden Trump und das WEF, die Milchschwemme und die Fake-News schon fast zur Nebensache.
Das Geschäft mit Online-Wetten brummt auch für grosse Kulturveranstaltungen. Fans sehen das Phänomen kritisch, doch es weist auf einen wunden Punkt hin.