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Donnerstag, 15. Januar 2026 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Schauspieler und Frontman von «Sens Unik» erzählt als Fotograf Storys, die keiner sehen will. Jetzt sind die Bilder in Baden ausgestellt.

Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.

Der Schweizer Familienfilm hat alles, was es für einen Erfolg braucht. Eine erfrischende Titelheldin (die Bernhardinerhündin Barry), überzeugende Kinderdarsteller, die Schauspielstars Ulrich Tukur sowie Carlos Leal – und eine Story, die ans Herz geht. Basierend auf der wahren Geschichte des Bernhardiners, der von 1800 bis 1814 auf dem Grossen St. Bernhard lebte und 40 Menschen gerettet haben soll, erinnert Markus Welters Neuverfilmung «Mein Freund Barry» an ein Kapitel Schweizer Vergangenheit.

In der Neuverfilmung der Geschichte des berühmtesten Schweizer Rettungshundes, «Mein Freund Barry», schlittert ein Bernhardiner durch einen langen Eiskanal. Tiertrainerin Alexandra Lovisi verrät, wie das geht, und erzählt von der Begegnung mit einem Wolf.

Mit Virtual Reality-Brille in Thomas Manns Jahrhundertroman: Ein packendes Experiment im Kurtheater Baden - inklusive scharfer Gegenwartskritik und einer leichten Enttäuschung.

Die Aargauer Medienkünstlerin Esther Hunziker verwandelt Künstliche Intelligenz in eine poetische Bildmaschine - zu sehen im Zimmermannhaus Brugg.

Die spanische Justiz ermittelt gegen den Schlagerstar wegen sexueller Gewalt.

Letztes Jahr lief dem Pianofestival bei der Eröffnung das Publikum davon. Der Grund: Zu viele Experimente und ein prominenter Ausfall. Doch in Luzern hat man aus seinen Fehlern gelernt.

In den höheren Schulen in Berlin werden offenbar immer weniger Klassiker im Original gelesen. Ein fataler Fehler: Um zu entdecken, dass einen etwas interessiert, muss man erst einmal damit in Berührung kommen.

Der 46-jährige Gianni Pontillo aus Basel wird Frontmann der legendären Hard Rock-Band Nazareth.

Die Mezzosopranistin Marina Viotti erwies sich im Lied-Duo mit Jan Schultsz als wunderbar wandelbar. Doch das Interesse am Meisterkonzert blieb überschaubar.

Sollen öffentliche Gelder in Kultur investiert werden? Das wollten Kulturschaffende von Aarauer Passanten wissen – und stiessen auf spektakulären Zuspruch.

Die Musikszene rangelt mit der Gewerkschaft um eine faire Entlöhnung von Aushilfsmusikern.

Über 80 Prozent Auslastung und steigende Abozahlen: Während viele Theater mit Publikumsschwund kämpfen, blickt das Kurtheater auf eine starke Saison zurück. Direktorin Lara Albanesi erklärt, warum das Haus erfolgreich ist – und wo sie dennoch Handlungsbedarf sieht.

Das Burgtheater Wien gab sich am Mittwoch die Ehre - im Kurtheater Baden mit der Beziehungs-Komödie «Egal». Ein heiss diskutiertes Thema federleicht in Szene gesetzt.

Nach zwei preisgekrönten Romanen hat X Schneeberger das Theaterstück «Das Luftschiff» geschrieben. Das autobiografisch inspirierte Stück um eine isolierte Drag Queen kommt zart, schrill und spektakuläre Stück  auf die Bühne Aarau.

Zwischen den Jahren, zwischen den Zeilen: Die Kulturredaktion lädt ein zur Suche nach allerlei Zwischenzeitlichem.

Seit dem ersten Platz beim Concours de Genève 2024 geht es für die charismatische Schweizerin Chelsea Marilyn Zurflüh nur bergauf. Am Neujahrstag ist sie in Brugg zu hören.

Der Bundesrat hat eine «nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus» verabschiedet. Gastautor René Scheu, Geschäftsführer des Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) und Philosoph, sieht darin marxistische Denkfiguren.

Donald Trump entspricht genau dem Bild, das lateinamerikanische  Autoren seit Langem zeichnen: Die «Gringos» aus den USA würden sich in Lateinamerika nur alles unter den Nagel reissen, was ihnen Nutzen und Profit bringt.

Die staatliche Post liefert in Dänemark nur noch Pakete aus. Will wirklich niemand mehr Briefe und Postkarten verschicken?

Dieser Film gehört voll und ganz den Mbyá-Guaraní, einem indigenen Volk Südamerikas. Dass er jetzt hier gezeigt wird und die Filmschaffenden zum Gespräch kommen, ist auch Schweizer Engagement zu verdanken.

Es ist unmöglich, die Serie «The Endless Night» teilnahmslos zu schauen: Sie erzählt von einer wahren Brandkatastrophe in Brasilien, die der von «Le Constellation» schmerzhaft ähnelt.

Das Treffen mit Sascha ist für Manu das erste Date seit elf Jahren. Die 51-Jährige kommt trotz der langen Pause richtig in Flirtlaune – und bekommt in der Fotobox prompt den ersten Kuss seit einer gefühlten Ewigkeit.

Bevor der erste Ton erklingt, braucht es ein eingespieltes Team hinter dem Orchester. Zu Besuch im Backstage-Bereich des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» im KKL.

Man hat sie geliebt, da war man selber noch jung. Will man nach dem ausverkauften Konzert in Luzern mehr von Sens Unik hören, oder ist es jetzt gut so?

Das Neujahrskonzert wurde von Millionen von Menschen gefeiert: Der Dirigent war publikumsnah wie nie zuvor. Ob das Konzert im Detail gut war, wurde zur Nebensache.

Ihre Literaturkarriere bekam im hohen Alter durch den Bachmannpreis 2020 einen unerwarteten Aufschwung. Auch mit ihrem neuen Buch «Luft zum Leben» wird Helga Schubert als deutsch-deutsche literarische Ikone verehrt.

Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai erzählt furios und mit viel Komik von Menschen wie Viktor Orbán, die sich nach alter Grösse und starkem Führertum sehnen und die vor Gewalt und rechtsextremen Ideen nicht zurückschrecken.

Warum hilft Viagra auch bei Blumen? Wo leben ausgestorbene Tiere weiter? Wie erntet man Vertrauen? Warum will man selbst im Sarg eine gute Falle machen? Die Antworten finden Sie in unseren Buch-Geschenktipps.

Das Theater Nawal, das Ensemble für Erwachsene am «VorAlpentheater» Luzern, nimmt sich Yasmina Rezas «James Brown trug Lockenwickler» an.

Man ist zwar noch da, aber so richtig wahrgenommen wird man nicht mehr im Alter. Mit dem tragikomischen Stück «4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden» feierte die Luzerner Theatergruppe «Zell:stoff» im Südpol Premiere.

Die SRF-Hostin der «Sendung des Monats» erklärt, warum sich fast jeder Krieg auf einen Sandkastenkonflikt herunterbrechen lässt. Und warum sie ohne ADHS nie ins Fernsehen gekommen wäre.

Mit blossen Händen wuchtet Christopher Lehmpfuhl Ölfarbe auf die Leinwand. Der kraftaufwendige Mal-Akt resultiert in erstaunlicher Feinheit: Plein-Air-Bilder, die Wetter, Licht und Landschaft ungefiltert einfangen.

Johannes Robert Schürch war ein grosser Schweizer Künstler, der vor allem die Schattenseiten des Lebens beleuchtete. Vielleicht, weil er als Arbeiter startete. Das ist seine Geschichte.

Zürich will die Herkunft der Bührle-Bilder lückenlos untersuchen. Die Eigentümer der Bilder ärgert das. Doch die Stadt geht sogar noch weiter.

Erich von Däniken hat mit seinen umstrittenen Thesen zu Alien-Besuchen die Forschung auf Trab gehalten. Er war aber auch ein vorzüglicher Gastgeber.

Der Spielzeughersteller Mattel bringt eine autistische Barbie auf den Markt. Diese trägt beispielsweise geräuschunterdrückende Kopfhörer und hat einen leichten Blick zur Seite, vermeidet also direkten Blickkontakt. Die Barbie gehört zu einer Kollektion, die für mehr Vielfalt und Inklusion steht.

«One Battle After Another» ist der grosse Gewinner bei den Golden Globes. Nach dem Auftakt von Hollywoods Trophäensaison bleibt es bis zu den Oscars aber weiter spannend.

Er wurde 90 Jahre alt: Am Samstag verstarb der Schweizer Autor Erich von Däniken. Als umstrittener Götter- und Alienforscher erlangte er weltweiten Ruhm.

Während der Hippie-Ära Mitte der 1960er Jahre entstand in San Francisco die Rockband Grateful Dead. 60 Jahre später tourten die verbliebenen Mitglieder noch immer. Nun ist Gitarrist und Sänger Bob Weir gestorben.

Die regelbasierte Weltordnung wird  durch die Macht des Stärkeren abgelöst. Politphilosoph Francis Cheneval erklärt, wie Europa darauf reagieren sollte – und was das für die Schweiz bedeutet.

Manchmal entscheidet ein einziges Wort darüber, wie nah oder wie höflich wir wirken. Und oft merken wir erst zu spät, wie heikel diese Wahl eigentlich ist.

Seinen neuen Film «Nacktgeld» hat Regisseur Thomas Imbach ausschliesslich im Studio mithilfe einer speziellen Technologie gedreht. Das Ergebnis verblüfft.

Island, das Heimatland der Sängerin Björk, ist seit 1944 von Dänemark unabhängig. Es soll Grönland als Vorbild dienen.

Seit seinem «Wort zum Sonntag» ist Gemeindepfarrer Reto Studer das Gesicht der Kirche. Er verbietet sich selbst Rachegedanken nicht und kennt keine Tabus, wenn er mit Gott ins Gericht geht.

Während Pianistin Gabriela Montero die Verhaftung von Nicolás Maduro bejubelt, schweigt Dirigent Gustavo Dudamel dazu. Doch er muss bald Stellung beziehen.

Dem Schauspieler Mickey Rourke droht der Verlust seines Hauses, was ein Spendenaufruf verhindern soll. Doch nun sagt Rourke, er habe nichts mit dem Aufruf zu tun.

Ein Pariser Gericht verurteilt zehn Cybermobber zu mehrmonatigen Haftstrafen und schützt damit die französische Präsidentengattin Brigitte Macron gegen die Behauptung, ein Mann zu sein.

Die Gerüchte erhärten sich, dass Callum Turner künftig als Agent mit der Nummer 007 über die Leinwand braust. Vor allem zwei Vorteile sprechen für den Briten – einer davon hat mit seiner berühmten Verlobten zu tun.

Sein Instrument begleitete ihn beinahe ein Jahrhundert lang. Nun ist die Flötenkoryphäe Peter-Lukas Graf im Alter von 96 Jahren verstorben.

Für diesen Dreh wurden alle Lichter ausgeknipst: Diesmal tapst die Kommissarin Tobler allein im Dunkeln, ihr Kollege Berg ist suspendiert. Dennoch gibt es Lichtblicke.

Michael Elsener, 40, ist studierter Politologe und praktizierender Satiriker. Er spricht über Humor und Angst, seine Bundesrats-Parodien - und diagnostiziert der Schweiz einen Stillstand.

In seinem neuen Film «Father Mother Sister Brother» zeigt Jim Jarmusch, wie grässlich Familie sein kann – aber auch, wie schön. Im Gespräch verrät er, welche Idee dahintersteckt.

Christoph Eschenbach war ein grosser Pianist, ehe er Dirigent wurde. In Zürich mochten ihn die Kritiker nicht. Jetzt kommt er nach Luzern.

Der «Rainbow Waltz» von Florence Price wird auf besonderen Wunsch des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin vorgetragen.

150 Jahre Konrad Adenauer: Der Gründungskanzler hat die Bundesrepublik in den Westen geführt und den Aufstieg zum Wirtschaftswunderland begünstigt. Die braune deutsche Vergangenheit liess er lieber ruhen.

Neben den Fortsetzungen von «Dune» und «The Devil Wears Prada» kommen auch Neuerscheinungen wie «The Drama» oder «Werwulf» ins Kino nächstes Jahr.

Ob Pop, Klassik oder Jazz – diese Musik hat uns 2025 begeistert, überrascht und angeregt.

Wenn über die Schweiz gesungen wird, dann viel zu häufig über Berge, Seen und Täler. Splendid singen auf ihrem selbst betiteltem Debüt dagegen hinreissend über eine urbane Schweiz. Da ist das Daheim mehr ein Feeling als ein Ort. Und nicht immer nur ein gutes Gefühl.

«Cleo» von Lea Maria Fries ist unser Jazzalbum des Jahres. Drei Schweizer Musikerinnen führen die Bestenliste an.

Albert Rösti als Wolfjäger im Amazonas? Globi als Werbeträger für Weinkonsum? Die letzte «Die Sendung des Monats» im Jahr 2025 pendelte zwischen harmloser Albernheit und bissiger Satire.

Nach wie vor entstehen grosse Aufnahmen - der Blick über jene 12 Stars hinaus bringt tolle Überraschungen zutage.

Ein Alien-Virus befällt die Menschheit – aber vielleicht ist das gar nicht schlimm? Die Serie «Pluribus» erzählt Unheimliches in fröhlichen Bildern.

Auch in der neuesten Folge wagt der Wiesbadener «Tatort» erzählerische Experimente. Warum das in diesem Fall nicht funktioniert.

Harmonie wünscht man sich über die Festtage – doch ausgerechnet im Opernchor des Theater Basel herrscht Ausnahmezustand.

Junge Männer feiern in den sozialen Medien den fiktiven Serienmörder Patrick Bateman als Vorbild. Die Regisseurin der Verfilmung fragt sich: «Haben wir etwas falsch gemacht?»

2026 wäre die Dichterin 100 Jahre alt geworden. Zeit, ihre frühen Gedichte (1942 – 1967) wieder zu entdecken. Im Buch: «Liebe: Dunkler Erdteil».

Emily wohnt nicht mehr in Paris, sondern in Rom. Dazu das Finale von «Stranger Things» und eine Doku über unsere Obsession mit True Crime.

Uns begeistern der Roman des bulgarischen Autors Georgi Gospodinov über seinen Vater, das Tagebuch einer Trennung sowie ein Essay übers Essen.

Der Podcast wurde mit Finanztipps und Verschwörungstheorien erfolgreich. Nun raunt Hoss öffentlich über eine angebliche jüdische Weltverschwörung – sein Co-Host erklärt das Projekt für beendet.

Der «Comedy God» probt seine Pointen in einem Londoner Kellertheater – für nur 15 Pfund pro Ticket. Gut, Gervais mal bei der normalen Arbeit zu sehen.

Der Komiker erzählt von seiner Kindheit und Karriere im Apartheid-Staat Südafrika. Er erinnert sich an seinen Schweizer Vater – und verrät, was ihm in Trumps Amerika Hoffnung macht.

Er setzte sich satirisch mit der Welt der Unternehmen auseinander. Dann sorgte er mit rassistischen Äusserungen für Schlagzeilen. Jetzt ist Adams mit 68 Jahren gestorben.

Der britische Schauspieler geht in «The Night Manager» auf Verbrecher­jagd und begeistert auf Londons Theater­bühnen mit Tanz­einlagen – beides im Anzug.

Gibt es nur noch Hass und KI-Müll in den sozialen Medien? Nein, denn man kann dort immer noch eine hervorragende Zeit haben, wie eine kanadische Eishockey-Serie über eine schwule Liebes­beziehung zeigt.

Vom US-Dienst stammen Qualitäts­serien wie «Game of Thrones», «True Detective» und «Succession». Was im deutsch­sprachigen Raum geplant ist.

Die beiden Kultkommissare aus Köln landen in den beiden (realen) Opernhäusern der Stadt: ein Krimi mit sichtlicher Lust am melodramatischen Musikdrama.

Mit seiner Recherche über das US-Massaker von My Lai wurde Seymour Hersh berühmt. Einer Netflix-Doku gelingt das Kunststück, den 88-jährigen Journalisten zu feiern – ohne ihm zu huldigen.

Hat Netflix wirklich schon das wahre Finale seiner erfolgreichsten Serie präsentiert? In von Millionen gesehenen Tiktok-Videos werden Zweifel laut.

Als András Visky zwei Jahre alt war, wurde seine Familie in ein rumänisches Straflager deportiert. Im Alter von 68 Jahren hat er jetzt einen Roman über diese Zeit veröffentlicht – ein Meisterwerk.

Erhalten Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.

Die Kultschriftstellerin, die mit «Der Report der Magd» einen unerhört zeitgeistigen Kommentar zur politischen Weltlage verfasst hat, bringt mit 86 Jahren ihre Memoiren heraus. Zeit für eine Ehrung.

Wie sensibilisiert man Kinder für Diversität – und beugt damit Ausgrenzung vor? Zwei Autoren geben Tipps in einem Kinderbuch, das sich auch an Eltern und Lehrpersonen richtet.

Während der Hippie-Ära entstand die Rockband «Grateful Dead», die 60 Jahre später noch immer tourte. Nun ist Gründungsmitglied Bob Weir gestorben.

Der provokative «Fotzenrap» von Ikkimel, Zsá Zsá, 6euroneunzig und Co. mischt gerade die deutsche Musikszene auf. Über ein Genre zwischen Selbstermächtigung und Männerfantasien.

«Stranger Things»-Star Joe Keery wird pünktlich zum Ende der Serie mit seinem Musikprojekt Djo zum globalen Popliebling. Wie kommts?

Der Frontmann ist auch mit seinem zweiten Job in der Finanzwelt erfolgreich. Ein Gespräch über Ehrgeiz, Massentauglichkeit und die Erkenntnis, zu wenig Zeit für die Familie zu haben.

Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.

Die Musikwissenschaftlerin Caiti Hauck hat zu Politik in Gesangsvereinen geforscht. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Comic mit drei fiktiven Protagonisten zusammengefasst.

Intendant Andreas Homoki verabschiedet sich mit einer feurigen Inszenierung des «Elias»-Oratoriums. Ein überragender Bariton verhilft ihm zum Triumph.

Dmitri Tcherniakov thematisiert in seiner Neuinszenierung der Korngold-Oper häusliche Gewalt. Seine Lesart wirkt bezwingend – trotz tückischem Bühnenbild.

Der britische Stararchitekt, berühmt für seine Museen, hat etliche grosse kommerzielle Projekte und Luxushäuser realisiert. Gern würde er mal ein günstiges Miethaus entwerfen – ein Widerspruch?

Eine Riesenspinne, eine Sonne im Museum, eine Banane an der Wand: Im letzten Vierteljahrhundert gab es zahlreiche Werke, die auch ausserhalb der Kunstszene zu reden gaben.

Mehr als 400 Jahre lang galt es als verschwunden. Dann tauchte das «Christus am Kreuz»-Werk zufällig in einer Pariser Villa auf – zunächst hielt man es nur für eine schlichte religiöse Darstellung.

Bei der Herbstauktion ist erneut ein Rekord gepurzelt: Ein Klimt-Gemälde wird zum zweitteuersten je versteigerten Kunstwerk – und auch ein goldenes Klo wird für einen hohen Preis verkauft.

Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.

Claus Peymann war ein mächtiger Herrscher über die Bühnen – und ordnete doch alles in seinem Leben der Kunst unter. Zum Tod eines ganz Grossen, der ohne Nachfolger bleiben wird.

Unsere Kolumnistin, einst Schauspielerin und Drehbuch­autorin von «Lüthi und Blanc», erinnert sich an die schönsten Momente auf und hinter der Bühne.

Carl Hegemann war quirlig, extravertiert. Seine anarchische Energie hat die Berliner Volksbühne mitgeprägt. Auch am Schauspielhaus Zürich hinterliess er Spuren. Nun ist der Dramaturg und Philosoph gestorben.